Beruf und Pflege: Pflegebewusste Personalpolitik eröffnet Wettbewerbsvorteile

Beruf und Pflege: Ehemann mit Ehefra im Rolltuhl
2,6 Mio. Menschen waren 2013 bereits pflegebedürftig. Bis zum Jahr 2020 wird ein Anstieg der Pflegebedürftigen auf 2,9 Mio., bis zum Jahr 2030 auf 3,4 Mio. erwartet. Pflege ist ein Thema für Arbeitgeber – ein Thema mit personalpolitischer Brisanz:
 
Immer mehr Menschen sind mit Pflegeaufgaben konfrontiert und immer mehr von ihnen sind berufstätig. Über 50 % der pflegenden Angehörigen sind berufstätig, fast 20 % von ihnen sogar in Teilzeit. Tendenz steigend! Damit wird eine pflegebewusste Personalpolitik immer drängender.

Ohne pflegebewusste Personalpolitik gehen Beschäftigte verloren:

Eine berufundfamilie-Umfrage unterstreicht die Notwendigkeit der pflegebewussten Personalpolitik1: 69 % der Beschäftigten rechnen damit, dass sie in Zukunft einen Angehörigen pflegen werden. Ohne betriebliche pflegebewusste Maßnahmen werden sich nicht wenige dazu entschließen müssen, ihre Erwerbstätigkeit einzuschränken oder sogar vollkommen aufzugeben.
 
Jedoch: Nur jeder zweite Arbeitgeber hat sich bislang mit der pflegebewussten Personalpolitik beschäftigt. Nicht einmal ein Drittel bietet nach eigenen Angaben pflegebewusste Maßnahmen an.
 
 

 

Notfallmappe

Unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Arbeitgeber bei uns die Notfallmappe Ich bin vorbereitet für ihre Beschäftigten anfordern. Die Notfallmappe beinhaltet klare Handlungsanweisungen und Formulare für den Pflegenotfall. Auch Privatpersonen bieten wir die Notfallmappe an. Der Versand erfolgt als PDF-Datei per E-Mail.
 

1 Unternehmens- und Beschäftigtenumfrage: „Beruf und Pflege“ (GfK, September 2014)

Vorteile der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Eine pflegebewusste Personalpolitik, die strategisch angelegt ist, eröffnet u. a. folgende Chancen für Arbeitgeber:

  • Beschäftigte mit Pflegeaufgaben, deren Know-how und Input für den Betrieb bestmöglich einzusetzen Pflegende Beschäftigte an sich zu binden und damit dem
  • Fachkräftemangel entgegenzuwirken und so letztendlich Wettbewerbsvorteile zu schaffen


 Downloads:

Download Unternehmens- und Beschäftigtenumfrage „Beruf und Pflege“ (GfK, November 2014) (184Kb)

Download „für die praxis: Eltern pflegen, So können Arbeitgeber Beschäftigte mit zu pflegenden Angehörigen unterstützen – Vorteile einer familienbewussten Personalpolitik“, Ausgabe 2015  (4,8Mb)

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Erstellt gemeinsam mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) und der Hochschule Ludwigshafen

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