Weiter mit dem audit berufundfamilie - die Case Study

Zusammen mit der GP Grenzach Produktions GmbH zeigt die berufundfamilie erstmals in Form einer Case Study, was das audit berufundfamilie einer Organisation bietet und in ihr bewirkt: Strategie für alle Lebensphasen. Entwicklung der Personalarbeit.

Lesen Sie, wie das seit 2008 zertifizierte mittelständische Unternehmen die Auditierungen erlebte – von der Erst-Auditierung, über die Re-Auditierung Optimierung und Re-Auditierung Konsolidierung, bis hin zum Dialogverfahren.

Erfahren Sie mehr über die Effekte des audit berufundfamilie. Dazu öffnen wir hier jeden Monat in 2018 ein neues Kapitel zum Nutzen des Management-Tools – kurz, knackig und gleichzeitig vertieft durch ein Interview, ein Statement oder einen informativen Artikel.

Die komplette Case Study als PDF zum Dowload finden Sie hier.

 

 

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Interview mit Michael Oliva, Leiter Personal und Öffentlichkeitsarbeit der GP Grenzach Produktions GmbH

berufundfamilie: Herr Oliva, warum kommt dem Aspekt der Führung eine zentrale Bedeutung bei der Gestaltung einer familienbewussten Personalpolitik zu?

Oliva: Unser Grundverständnis des gesamten audit berufundfamilie in all seinen Einzelschritten ist der eines langfristigen Veränderungsprozesses als Teil der strategischen Gesamtausrichtung des Unternehmens und der darauf basierenden Führungsprozesse. Das bedeutet, dass eine nachhaltige Integration einer familienbewussten Personalpolitik nur dann gelingt, wenn ihre Kernelemente Teil des unternehmerischen Führungsverständnisses ist.

 

berufundfamilie: Welche Rolle spielen dabei die Führungskräfte?

Oliva: Die Führungskräfte spielen in diesem Prozess eine ganz zentrale Rolle. Prinzipien einer familienbewussten Personalpolitik werden in vielen Fällen zwar von der Geschäftsleitung mit Unterstützung des Personalbereichs definiert. Umgesetzt und in das Unternehmen und seine Prozesse integriert werden sie aber ausschließlich von den Führungskräften. Sie sind der entscheidende Transmissionsriemen zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern.

Schauen Sie sich die Schwerpunkte unserer Zielvereinbarungen und Strategie-Workshops an. Fragen der Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeitszeit, der Wahl des Arbeitsortes, der Information und Kommunikation sind letztendlich immer nur gestaltbar im engen Dialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter. In diesen Dialog fließen dann die Elemente einer familienbewussten Personalpolitik ein.

 

berufundfamilie: Wie haben Sie Ihre Führungskräfte auf diesen Prozess vorbereitet und eine entsprechende Kompetenz aufgebaut?

Oliva: Uns war von Anfang an klar, dass unsere Führungskräfte einerseits die entscheidenden Träger dieses Prozesses, aber anderseits selbst auch Teil der Veränderung unserer strategischen Ausrichtung sind. Das heißt: Sie waren die verantwortlichen Träger der Veränderung und mussten sich zugleich aber auch selbst verändern.

Aus diesem Grund haben wir schon sehr frühzeitig das audit berufundfamilie mit all seinen Gestaltungselementen zum Inhalt unserer Führungskräfteentwicklung gemacht. Alle Maßnahmen – Trainings, Kurse, Dialogveranstaltungen etc. –, die Teil unserer auf Führungspositionen vorbereitenden Entwicklungen sind, haben wir überprüft und an unsere Ideen zur familienbewussten Personalpolitik angepasst.

Besonders bewährt hat sich in diesem Zusammenhang unsere Familienbeauftragte. Sie hat Führungskräfte direkt beraten oder unsere Führungskräfte haben bei besonderen Fragestellungen die Mitarbeiter an die Familienbeauftragte verwiesen.

 

berufundfamilie: In welchen Fragestellungen war dies schwierig bzw. mussten Sie sich auch mit Widerständen auseinandersetzen?

Oliva: Offenen oder auch verdeckten Widerstand gegen das audit konnten wir nicht feststellen. Dies lag natürlich daran, dass wir frühzeitig und über das gesamte audit hinweg im ständigen intensiven Dialog und Austausch mit unseren Führungskräften standen. Natürlich gab es dabei Diskussionen über Sinn und Unsinn der einen oder anderen Maßnahme. Aber dies ist schließlich notwendiger Teil eines jeden Veränderungsprozesses.

Eine besondere Herausforderung war ohne Zweifel die Sensibilisierung unserer Führungskräfte für das Thema „Pflege von Angehörigen“. Dieses Thema war – wie in vielen Unternehmen – stark tabuisiert. Das heißt, es wurde im Verhältnis zwischen Mitarbeiter und Führungskraft überhaupt nicht thematisiert, obwohl unterschwellig klar war, dass die Pflege von Angehörigen in vielen Fällen wegen zeitlicher, physischer und psychischer Belastung auf das Arbeitsverhältnis wirkt.

Dieses Thema durch gezielte Informationen und Schulungen mit unseren Führungskräften aus der Tabuzone herausgeführt zu haben und damit neues Vertrauenskapital im Verhältnis Führungskraft – Mitarbeiter aufgebaut zu haben, ist sicherlich einer unserer ganz besonderen Erfolge.

 

berufundfamilie: Herr Oliva, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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Zum Download Case Study "Achtung, nicht stehenbleiben!" (Stand: Januar 2018, 612 Kb)

Download Broschüre berufundfamilie, Stichworte: Arbeitgeber, Personalverantwortliche, Arbeitnehmer, audit berufundfamilie, audit familiengerechte hochschule (Stand: Mai 2017, 2.92Kb)

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