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berufundfamilie Service GmbH
Hochstraße 49, 60313 Frankfurt am Main

 

Hier finden Sie eine chronologische Auflistung unserer Meldungen an die Medien.

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Zum 10. Dezember 2019 machten sich 84 Arbeitgeber selbst ein nachhaltiges Weihnachtsgeschenk: Nach dem erfolgreichen Durchlaufen des audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule wurde ihnen jetzt das dazugehörige Zertifikat erteilt, das (in der Regel) eine Laufzeit von drei Jahren hat. Die 29 Unternehmen, 47 Institutionen und acht Hochschulen belegen mit dem Zertifikat, das als Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik gilt, dass sie ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik bzw. ihre familiengerechten Arbeits- und Studienbedingungen strategisch und damit nachhaltig gestalten.

12 erstmals Zertifizierte

Gut 14 Prozent der aktuell 84 ausgezeichneten Arbeitgeber haben das Managementinstrument audit berufundfamilie zum ersten Mal genutzt: sieben Unternehmen und fünf Institutionen (zusammen zwölf). Insgesamt 72 Arbeitgeber wurden mindestens zum zweiten Mal begutachtet: 20 zum zweiten (neun Unternehmen, zehn Institutionen und eine Hochschule) und sechs zum dritten (zwei Unternehmen und vier Institutionen) Mal. Weitere 46 Arbeitgeber durchliefen erfolgreich das schlanke Dialogverfahren, das auf Organisationen ausgerichtet ist, die seit mindestens neun Jahren auditiert sind; also nach der dritten Auditierung angeboten wird: 28 von ihnen (fünf Unternehmen, 19 Institutionen und vier Hochschulen) erarbeiteten sich somit die vierte und 18 (sechs Unternehmen, neun Institutionen und drei Hochschulen) bereits die fünfte Zertifizierung.

Die Liste der jetzt zertifizierten Arbeitgeber ist dem Download-Dokument zu entnehmen.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

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Download Chart 'Kriterien an Zertifizierung' (112 Kb)

  • Für Personal- und Unternehmensverantwortliche ist der strategische Prozess hinter der Zertifizierung ihrer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik ausschlaggebend
  • Sechs von zehn Erwerbstätigen würden Arbeitgeber aufgrund schlechter Vereinbarkeit verlassen

Eine spezifizierte Zertifizierung zur familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik ist nicht lediglich eine CSR-Frage, sie ist mit Blick auf die Fachkräftebindung essenziell. So hat nur jeder zehnte Beschäftigte (10,9 %) keinen Zweifel an der Attraktivität des Arbeitgebers, wenn dieser kein unabhängiges Vereinbarkeitszertifikat vorweisen kann. Für Personaler*innen und Entscheider*innen ist am wichtigsten, dass mit der Zertifizierung die kontinuierliche Verbesserung der betrieblichen Vereinbarkeitspolitik nachgewiesen werden und der Zertifikatsanbieter fachlich kompetent begleiten kann. Gefragt ist demnach auf Arbeitgeberseite, dass hinter einer Zertifizierung strategische Prozesse stehen, mit der die Organisationsentwicklung vorangetrieben wird. Zu diesen Ergebnissen kommt das Meinungsforschungsunternehmen Civey, das im Auftrag der berufundfamilie Service GmbH im September 2019 eine Umfrage durchführte, die von 2.500  Personen – Beschäftigte, Personaler*innen und Entscheider*innen – beantwortet wurde.

Reines Labelling reicht nicht: Arbeitgeber wünschen sich strategisches Vereinbarkeitsmanagement

75,9 % der Fachkräfte im Personalwesen geben an, dass ihnen die Vereinbarkeit bei der Wahl eines Arbeitgebers wichtig ist. Interessant ist das starke Votum der Entscheider*innen bei dieser Frage: Acht von zehn bezeichnen die Vereinbarkeit als wichtig bei der Arbeitgeberwahl. Lediglich 2,8 % der HR-Expert*innen findet die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben gar nicht wichtig. Bei den Entscheider*innen sind es ebenfalls geringe 4,3 %. Vereinbarkeit ist bei den Fach- und Führungskräften demnach als Entscheidungskriterium bei der Arbeitgeberwahl eindeutig identifiziert.

Folgerichtig sind sechs von zehn Human Ressources-Manager*innen (63,8 %) der Ansicht, dass ein Arbeitgeber attraktiver sei, wenn dieser für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben unabhängig zertifiziert ist. Bei den Entscheider*innen ist jede/ jeder Zweite (54,6 %) dieser Meinung. Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH dazu: „Personaler*innen sind ggf. häufig näher an den Beschäftigten und sehen die Effekte einer Zertifizierung für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben unmittelbarer als Entscheider*innen. Das wird auch bei der Frage ablesbar, ob sich bei gleichen Bedingungen eher für einen Arbeitgeber mit Zertifizierung zur Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben entschieden würde. Während dies von den Entscheider*innen immerhin jeder Zweite meint, sind es bei den HR-Fachkräften sogar sechs von zehn – genauer gesagt 59,1 %. Insgesamt wird der gehobene Stellenwert eines Zertifikats bei den Personal- und auch Unternehmensverantwortlichen deutlich. Besonders interessant sind dabei deren Kriterien an Zertifizierung und Zertifikatsanbieter.“

Bei den Fachkräften im Personalwesen steht eindeutig der Nachweis kontinulierlicher Verbesserungen bei einer Zeitifizierung für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben im Fokus: 44,4 % sehen dieses Kriterium als wichtig an. Auf dem zweiten Rang folgt bei den HR-Expert*innen der Aspekt, dass die Begutachtung extern und unabhängig zu erfolgen habe. Die Entscheider*innen sehen die externe und unabhängige Begutachtung als am wichtigsten an: Knapp vier von zehn (37,9 %) stimmen dafür. Auf dem zweiten Rang landet auf ihrer Wichtigkeitsskala bzgl. der Zertifizierungskriterien die Bewertung des aktuellen Standes. Knapp dahinter folgt dann mit 28,4 % Zuspruch der Nachweis kontinuierlicher Verbesserungen.

Welche Kriterien setzen Personal- und Unternehmensverantwortliche bei dem Anbieter, der die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben bewertet, an? Knapp die Hälfte (48,7 %) der Personaler*innen findet es wichtig, dass sich der Anbieter durch fachliche Kompetenz in der Begleitung auszeichnet. Für 44,9 % ist die Unabhängigkeit des Anbieters essenziell und für 41,5 % dessen langjährige Erfahrung. Die Entscheider*innen nennen am häufigsten die Unabhängigkeit des Anbieters: 41,2 % finden dies wichtig. Die fachliche Kompetenz nimmt mit 38 % den zweiten Rang ein.

Oliver Schmitz resümiert: „Dass bei beiden Fachzielgruppen der Nachweis kontinuierlicher Verbesserungen als Kriterium für die Zertifizierung und auch die fachliche Kompetenz in der Begleitung durch den Zertifikatsanbieter auf den vorderen Plätzen liegt, macht den Bedarf an systematischer Organisationsentwicklung im Rahmen der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik deutlich. Will betriebliche Vereinbarkeit Erfolg haben, muss sie strategisch angelegt sein. Eine reine Status quo-Analyse – welche Maßnahmen zur Vereinbarkeit gibt es – reicht da absolut nicht aus. Den Mehrwert – auch betriebswirtschaftlich – bringt eine Zertifizierung erst, wenn dahinter Prozesse stehen, die auf Passgenauigkeit, Optimierung und Nachhaltigkeit gleichzeitig setzen. Letztendlich geht es darum, Vereinbarkeit auf der Ebene der Unternehmenskultur zu verankern. Dazu, dass Vereinbarkeit schließlich in der Organisation gelebt wird, braucht es allerdings kompetente Beratung, Zielvorgaben und auch regelmäßige Überprüfung. Als Tool eignet sich ein strategisches Managemeninstrument – wie das audit berufundfamilie.“

Beschäftigte lassen sich nicht blenden: Unabhängige Zertifizierung und kontinuierliche Verbesserung der Vereinbarkeitspolitik gefordert

Der hohe Stellenwert des Zertifikats und der damit möglichen Positionierung als familien- und lebensphasenbewusster Arbeitgeber wird auch durch die Haltung der Erwerbstätigen gestützt: Jeder zweite Beschäftigte (52,6 %) würde sich bei gleichen Bedingungen für einen Arbeitgeber entscheiden, der zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben zertifiziert ist. 30,1 % sind unentschieden, was vermutlich auf fehlende Informationen zur Zertifizierung zurückzuführen ist. Nur für 8 % der Beschäftigten ist die Zertifizierung auf keinen Fall entscheidend.

Allerdings zählt das reine Label „Zertifikat“ nichts, wenn es nicht mit Leben gefüllt wird. Denn: Sechs von zehn Beschäftigten (64,4 %) würden den Job wechseln, wenn sich die Angebote des Arbeitgebers zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben für sie als schlecht erweisen. Nur knapp jede/ jeder Zehnte (9 %) sieht in der schlechten Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben keinen Grund, den Arbeitgeber zu verlassen.

Die externe und unabhängige Begutachtung ist in den Augen der Erwerbstätigen das Top-Kriterium für ein Arbeitgeberzertifikat, das die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben bewertet: Nahezu jedem Vierten (36,8 %) ist dies wichtig. Und 31,6 % schätzen es, wenn das Zertifikat für den Nachweis kontinuierlicher Verbesserung der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik steht. Demnach erwarten Beschäftigte, dass Vereinbarkeitsfragen fortlaufend bearbeitet bzw. optimiert werden. Oliver Schmitz folgert daraus: „Auch die Erwartungen der Erwerbstätigen sprechen also dafür, die Zertifizierung an einen strategischen Prozess zu koppeln. Beschäftigte lassen sich nicht blenden. Sie hinterfragen zu Recht, was hinter einem Zertifikat zur Vereinbarkeit steht. An der Glaubwürdigkeit ihrer familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik müssen sich Arbeitgeber zunehmend messen lassen. Entscheidend dafür ist, sich mit den individuellen Bedarfen der Beschäftigten intensiv auseinanderzusetzen und konsequent zum Thema Vereinbarkeit intern und extern zu kommunizieren.“

Zum Gelingen kann eine fachlich kompetente Begleitung beitragen, die nahezu vier von zehn Beschäftigten (37 %) mit Blick auf den Anbieter, der die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben zertifiziert, als wichtig erachten. Das deutet erneut darauf hin, dass Beschäftigte erwarten, dass sich ihr Arbeitgeber hinsichtlich seiner Vereinbarkeitspolitik systematisch und strategisch beraten lässt, um sich weiterzuentwickeln. Noch wichtiger scheint den Erwerbstätigen nur die Unabhängigkeit des Zertifikatsanbieters zu sein (44 %). Auf dem dritten Rang der Wichtigkeitsskala bei den Beschäftigten liegt übrigens die langfristige Erfahrung des Zertifizierungsanbieters: 20,9 % vertrauen auf das langjährige Know-how.

Letztendlich ist Vereinbarkeit ein Entscheidungskriterium für Erwerbstätige: Fast acht von zehn Beschäftigten (76,3 %) ist die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben bei der Wahl eines Arbeitgebers wichtig. Lediglich bei 6,3 % der Beschäftigten fällt die Vereinbarkeit bei der Arbeitgeberwahl gar nicht ins Gewicht. Für Arbeitgeber bedeutet das, dass Ihre Attraktivität auf Erwerbstätige durch eine wahrnehmbare familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik deutlich steigt – und dies durch ein glaubwürdiges Zertifikat signalisiert. Schließlich hält jede/ jeder zweite Beschäftigte (52 %) einen Arbeitgeber für attraktiver, wenn dieser für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben unabhängig zertifiziert ist. Nur jeder Zehnte (10,9 %) hat keinen Zweifel an der Attraktivität des Arbeitgebers, wenn dieser kein unabhängiges Vereinbarkeitszertifikat vorweisen kann.

Hintergrundinformation

Das Meinungsforschungsunternehmen Civey führte im September 2019 im Auftrag der berufundfamilie Service GmbH eine Umfrage durch und erhielt von 2.500 Personen Antworten. Die Ergebnisse sind repräsentativ für Erwerbstätige in Deutschland ab 18 Jahren. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liegt bei 3,5 Prozent. Zusätzlich gefilterte Befragtengruppen sind Fachkräfte im Personalwesen/ Human Resources und Entscheider*innen.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

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  • berufundfamilie Service GmbH eröffnet die „Woche der Vereinbarkeit“ vom 4. bis 8. November 2019 – mit Praxisbeispielen unter dem Motto „Vielfalt voraus!“
  • berufundfamilie-Umfrage zeigt: Jeder Fünfte verbindet Vereinbarkeit nicht mit Vielfalt

Die berufundfamilie Service GmbH ruft erstmals die „Woche der Vereinbarkeit“ aus. Die Awarenesswoche, die vom 4. bis 8. November 2019 stattfindet, steht in ihrem Premierenjahr unter dem Motto „Vielfalt voraus“.

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH: „Vereinbarkeit ist ein gesellschaftlich sehr stark anerkanntes Themenfeld. Das bedeutet aber nicht, dass es damit ein Selbstläufer ist. Ganz im Gegenteil: Zu viele Beschäftigte sind immer noch der Ansicht, Berufliches und Privatleben nicht in Einklang bringen zu können. Wollen Arbeitgeber erfolgreich dem Fachkräftemangel entgegentreten und sich für die Zukunft aufstellen, müssen Sie mehr denn je hinsichtlich einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik aktiv werden. Gestalten sie diese strategisch und systematisch, können sie auch der Vielschichtigkeit der betrieblichen Vereinbarkeitspolitik – und damit ihrer nie zuvor dagewesen Komplexität – entsprechen. Vereinbarkeit bedeutet schließlich mehr als nur darüber zu reden und isolierte Einzelmaßnahmen einzuführen. Auf all das wollen wir mit der „Woche der Vereinbarkeit“ aufmerksam machen. Als Think Tank im Themenfeld Vereinbarkeit möchten wir mit der Awarenesswoche bundesweit weiter Anstöße geben.“

Vereinbarkeit: Noch nicht alle Zielgruppen gleichermaßen erfasst

Bestätigung für die Notwendigkeit weiterer Aufklärungsarbeit findet die berufundfamilie u.a. mit ihrem berufundfamilie Scout. Unter diesem Dach führt sie Kurzumfragen durch, um Vereinbarkeitsthemen auf- und nachzuspüren – jüngst zum Thema Vielfalt.[1] Jeder Fünfte der rund 80 befragten Beschäftigten verbindet Vereinbarkeit nicht mit Vielfalt bzw. Diversity (20,3 %). 69,6 % der Befragten sind der Meinung, dass alle Beschäftigten die Zielgruppe betrieblicher Vereinbarkeitsangebote sind. Bei genauerer Betrachtung scheint dies aber mehr Wunsch als Wirklichkeit zu sein. So nehmen 59,5 % der Befragten Mütter als die primäre Zielgruppe betrieblicher Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben wahr. Dahinter folgen – gleichauf mit jeweils 58,2 % – Väter und Beschäftigte mit Pflegeaufgaben. Immerhin knapp die Hälfte (49,4 %) sehen auch Beschäftigte mit Familienaufgaben im weiteren Sinne (z.B. Großeltern, Paten, Freunde) in der Ansprache. Was die Vereinbarkeit angeht, scheinen Beschäftigte in schwierigen Lebenssituationen (z.B. bei Trauer oder Trennung) in die zweite Reihe zu rutschen (39,2 %). Noch weiter dahinter folgen in der Wahrnehmung der Mitarbeitenden Beschäftigte mit Behinderung (27,8 %), Beschäftigte in Weiterbildung (26,6 %) und Beschäftigte unterschiedlicher sexueller Orientierung (20,3 %).

Beim Blick auf die Lebensphasen werden nach Beobachtung der Befragten vor allem Beschäftigte in der Familiengründungsphase (51,3 %) und Beschäftigte mit Pflege-verantwortung (46,2 %) mit entsprechenden Maßnahmen angesprochen. Knapp jeder Vierte meint jeweils auch, dass Beschäftigten, die sich in der Karrierephase (24,4 %) oder im Übergang in den Ruhestand (23,1 %) befinden, Vereinbarkeitslösungen gewidmet sind. Am wenigsten Berücksichtigung finden bislang Beschäftigte in Ausbildung (14,1 %). Dennoch sehen 61,5 % der Befragten in allen Lebensphasen Vereinbarkeitsbedarfe.

Ein ganz klares Votum gibt es hinsichtlich der Lebensentwürfe. So meinen 97,4 %, dass sich die betrieblichen Vereinbarkeitsangebote an Beschäftigte richten, die sich sowohl beruflich entwicklen als auch genügend Zeit für Familie und Privatleben haben möchten. Lediglich 16,7 % sehen Beschäftigte als Zielgruppe, die sich hauptsächlich im Privatleben verwirklichen. Noch weniger meinen, dass Beschäftigte, die einen klaren Fokus auf die Selbstverwirklichung im Beruf haben, angesprochen werden (15,4 %).

Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass die noch vor Jahren vorherrschende singuläre Ansprache von Eltern bzgl. der Vereinbarkeit aufgebrochen wurde. Ganz deutlich zeigt sich dies beim Thema Pflege. Dennoch werden nicht alle Zielgruppen – und das mit Blick auf ihre unterschiedlichen Lebensphasen und Lebensentwürfe – gleichermaßen angesprochen. Die Vielfalt der Beschäftigten scheint sich damit noch nicht vollständig in der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik der Organisationen abzubilden. Dementsprechend wird das Potenzial, das in einer umfassenden Vereinbarkeitspolitik liegt, die aktiv alle Beschäftigten in ihrer Vielfalt einschließt, nicht ausreichend genutzt.

Vielfalt voraus: Galerie der guten Praxis

Vielfalt ist ein personalpolitischer Treiber – und eine Herausforderung. Das zeigt sich auch deutlich im Themenfeld Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Anhand der Beispiele von Arbeitgebern, die das Zertifikat zum audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule tragen, möchte die berufundfamilie Service GmbH die Vielfalt innerhalb der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik aufzeigen. Mehr noch: Die Beispiele sollen andere Arbeitgeber für den Vielfaltsaspekt sensibilisieren helfen und auch zur Eigeninitiative in diesem Bereich motivieren. So wurden zertifizierte Arbeitgeber aufgerufen, aktuelle familien- und lebensphasenbewusste Maßnahmen als Praxisbeispiele einzureichen, die ihrer Ansicht nach das Thema Diversität/ Vielfalt (ihrer Beschäftigten und/ oder Studierenden) in besonders gelungener Weise aufgreifen.

Die Sammlung der Praxisbeispiele wird mit Start der „Woche der Vereinbarkeit“ am 4. November 2019 auf der Website der berufundfamilie in der „Galerie der guten Praxis“ abrufbar und damit für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Vom 4. bis 8. November wird es zudem jeden Tag einen Blogbeitrag mit Kurzberichten zu den Maßnahmen geben. Begleitend postet die berufundfamilie täglich mehrfach Tweets.

Hier die Kanäle der berufundfamilie, auf denen bzw. über die die Praxisbeispiele ab dem 4. November 2019 zu finden sind:

www.berufundfamilie.de

www.berufundfamilie-blog.de

www.twitter.com/berufundfamilie (#personalbewusst)

[1] berufundfamilie Scout „Mit Vielfalt auf Vereinbarkeitskurs?“, Online-Umfrage unter Beschäftigten (n=79), Ende Juni – Ende August 2019

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

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In der dritten der insgesamt vier Zertifizierungsrunden im laufenden Jahr wurde am 30. September 2019 insgesamt 51 Arbeitgebern das Zertifikat zum audit berufundfamilie oder audit familiengerechte hochschule erteilt bzw. das Zertifikat bestätigt. 20 Unternehmen, 26 Institutionen und fünf Hochschulen sind nun berechtigt, das Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik – das in der Regel eine Laufzeit von drei Jahren hat – (weiterhin) zu tragen. Zuvor hatten sie das von der berufundfamilie Service GmbH angebotene Auditierungsverfahren erfolgreich durchlaufen. Mit der Zertifizierung setzen sie auf eine strategische Gestaltung ihrer Vereinbarkeitspolitik, bei der sie sich an den Zielvereinbarungen bzw. Handlungsprogrammen messen lassen müssen.

Europaweit anerkanntes Zertifikat

Unter den aktuellen Zertifikatsempfängern sind vier Arbeitgeber (ein Unternehmen, zwei Institutionen und eine Hochschule), die ihre Angebote zum ersten Mal mit dem audit erarbeiteten. Darunter ist auch die erste niederländische Universität, die sich Trägerin des Zertifikats zum audit familiengerechte hochschule schimpfen kann: Universiteit Maastricht. Möglich ist dies, da die berufundfamilie Service GmbH die europaweiten Rechte am audit berufundfamilie und audit familiengerechte hochschule trägt.

47 Arbeitgeber ließen sich zum wiederholten Male begutachten: sechs zum zweiten (drei Unternehmen, drei Institutionen) und elf zum dritten (sieben Unternehmen, zwei Institutionen, zwei Hochschulen) Mal.

30 der Zertifizierten manifestierten im schlanken Dialogverfahren – das auf Arbeitgeber ausgerichtet ist, die seit mindestens neun Jahren auditiert sind – ihre familien- und lebensphasenbewusste Unternehmenskultur: 22 (acht Unternehmen, 12 Institutionen, zwei Hochschulen) wurden zum vierten Mal, sechs (ein Unternehmen, fünf Institutionen) zum fünften und zwei – beides Institutionen – sogar zum sechsten Mal. Den sechsten positiven Bescheid zur Begutachtung erhielten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die Institution, auf deren Initiative das audit zurückgeht: die Gemeinnützige Hertie-Stiftung.

Die Liste der jetzt zertifizierten Arbeitgeber ist dem Donwload-Dokument (s.o.) zu entnehmen.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

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  • berufundfamilie Service GmbH: Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben – eine Blaupause für das erfolgreiche Management von Vielfalt in Unternehmen

Die berufundfamilie Service GmbH ist auch in diesem Jahr auf der Messe Zukunft Personal Europe, die vom 17. bis 19 September 2019 in Köln stattfindet, anzutreffen. Ihr Augenmerk liegt dabei auf der zunehmenden Individualisierung des Personalmanagements, die deutlich in der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben zu spüren ist. Beschäftigte fragen zunehmend mehr passgenaue Vereinbarkeitslösungen nach. Und das hat diverse Gründe: Die Vereinbarkeitsthemen sind heute vielfältiger denn je – von der Kinderbetreuung, über Pflege bis hin zur flexiblen Gestaltung des Übergangs von der Erwerbstätigkeit in den Ruhestand. Nie zuvor kam zudem die Vielfalt der Beschäftigten in diesem Themenfeld so deutlich zum Tragen. Dabei sind es nicht nur Geschlecht, Alter, und kultureller Hintergrund, die die Diversität der Beschäftigten bestimmen. Die berufundfamilie stellt fest: Unterschiedliche Bedarfe ergeben sich auch – und zum Teil vor allem – aus der jeweiligen Lebensphase, Lebenssituation und auch dem individuellen Lebensentwurf der Beschäftigten.

Diese Vielfalt zu managen, ist und wird auch zukünftig eine zentrale Herausforderung des Personalmanagements sein. Die berufundfamilie stellt auf der Zukunft Personal Europe 2019 vor, inwieweit die strategisch angelegte betriebliche Vereinbarkeitspolitik eine Blaupause für das Management von Vielfalt in Organisationen ist. Das audit berufundfamilie, das Arbeitgeber seit mehr als 20 Jahren bei der Gestaltung ihrer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik unterstützt, eröffnet Möglichkeiten eines integrativen Managements. So lassen sich im audit erarbeitete Maßnahmen zur Unterstützung einer besseren Vereinbarkeit – etwa zur Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen und zur Entwicklung einer familienbewussten Führungsorganisation und Unternehmenskultur –auch in anderen Bereichen nutzen, z.B. im Gesundheitsmanagement, bei der Inklusion und beim Umgang mit kultureller Vielfalt.

Entsprechend steht der Auftritt der berufundfamilie auf der Zukunft Personal Europe 2019 unter dem Motto „Vielfalt voraus – auf Kurs mit fortschrittlichem Personalmanagement“.

Vielfältig ist auch das Messe-Programm der berufundfamilie: Neben den Expert*innen, die den Auf- und Ausbau der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik am Stand gerne in Einzelgesprächen erläutern, werden zwei Gast-Speakerinnen vor Ort sein: Lea Böhm und Friederike Euwens von AllesRoger UG aus Berlin-Neukölln geben am 18. September 2019 Input zum Thema New Work.

Ebenfalls wieder mit dabei: Erol, der in seinen iPad-Karikaturen die Vielfalt der Gäste herausarbeiten wird. Besucher können sich direkt am Stand porträtieren lassen und ihre Karikatur in Postkartengröße inkl. Lanyard direkt mitnehmen.

Hier die Eckdaten zum berufundfamilie Stand:

berufundfamilie Service GmbH
Halle 3.1 (HR Recruiting & Attraction), Stand F.32
Zukunft Personal Europe 2019
Messe Köln

Informationen zur Messe sind abrufbar unter: http://www.europe.zukunft-personal.com

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

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Ferienzeiten stellen nicht nur erwerbstätige Eltern vor Herausforderungen. Die schul- und betreuungsfreien Phasen ringen auch Arbeitgebern besonderes Koordinationsgeschick ab. Nehmen Beschäftigte mit Kindern im betreuungspflichtigen Alter gebündelt in den Schulferien Urlaub, ist schließlich der reibungslose innerbetriebliche Ablauf gefährdet. Mit den aktuellen Leitfragen unterstützt die berufundfamilie Service GmbH Arbeitgeber darin, Ferienbetreuungsangebote aufzubauen und damit langfristig planbare Lösungen für die Kinder der Mitarbeitenden zu finden.

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, gibt zu bedenken: „Erwerbstätige haben in Deutschland pro Jahr durchschnittlich rund 29 Tage Urlaub. Die Ferienzeiten sind mehr als doppelt so lang. So lange Kinder Betreuung brauchen, muss diese Lücke geschlossen werden. Da sich die Frage nach der Ferienbetreuung nicht nur einmalig stellt – sondern mit jeder Ferienphase aufkommt –, ist die Entwicklung eines Gerüsts an Maßnahmen zu empfehlen, das bei Bedarf zu erweitern oder zu verringern ist. Ein Ferienprogramm sollte ein geplantes und verlässliches Angebot des Arbeitgebers sein, dass mit Notfalllösungen ergänzt werden kann.“

Grundlegend gibt es fünf idealtypische Modelle der betrieblich unterstützten Ferienbetreuung.

In der gelebten Praxis zeigt sich häufig, dass diese Modelle mit einander verwoben werden. Welche Lösungen gewählt werden, hängt nicht nur vom Ausmaß des Bedarfs an Ferienbetreuung ab, sondern auch von dem zur Verfügung stehenden Personal sowie Budget. Es lohnt sich eine detaillierte Abwägung, bei der die folgenden Leitfragen der berufundfamilie eine Hilfestellung geben:

Modell 1: Planung eines eigenen betriebsinternen Ferienprogramms

Sind geeignete Räumlichkeiten (auf dem eigenen oder angemieteten Gelände) vorhanden? Gibt es genügend Betreuungspersonal und sind Versicherungsfragen geregelt? Sind Verpflegung, adäquates Spielzeug und weitere notwendige Materialien vorhanden? Sind die Kosten gedeckelt? Wie sieht das Programm im Detail aus? Gibt es ein Bildungsangebot, z.B. ein Wissenswettbewerb?

Modell 2: Ferienprogramm in Kooperation mit einem anderen Arbeitgeber oder einer Institution

Besteht die Möglichkeit, mit der Kommune, einem lokalen Verein, einer kirchlichen Organisation oder einem Wohlfahrtsverband ein spezielles für den Betrieb besonders geeignetes Ferienprogramm zusammenzustellen? Welche Rolle übernimmt der Arbeitgeber (Sponsoring, Kostenübernahme), welche der andere Partner? Welche Kosten fallen an? Kann gegebenenfalls ein subventioniertes Programm genutzt werden? Gibt es einen anderen Arbeitgeber in der Nähe, mit dem gemeinsam ein Ferienprogramm ins Leben gerufen werden kann? Falls ja, welcher der Arbeitgeber übernimmt die Verantwortung für das Programm, wer hat welche Aufgaben und wie wird dies organisiert? Soll zudem ein externer Dienstleister hinzugebucht werden?

Modell 3: Einklinken in ein bestehendes Ferienprogramm anderer Institutionen

Welches Ferienprogramm welcher Institution eignet sich, um sich als Arbeitgeber anzuschließen? Passen die Öffnungszeiten des Programms und das Alter der teilnehmenden Kinder auf die Bedürfnisse der Beschäftigten? Wie genau sieht die Kostenbeteiligung aus – über Sponsoring, Kostenübernahme einzelner Programmpunkte oder der Verpflegung? Kann mit der Hinzugewinnung eines anderen Unternehmens eine höhere Zahl der teilnehmenden Kinder und damit eine Kostenreduktion erreicht werden?

Modell 4: Einschalten eines externen Dienstleisters zum Zwecke der Betreuung

Ist es aus zeitlichen und organisatorischen Gründen angezeigt, die Planung und Durchführung der Ferienbetreuung an einen externen Dienstleister zu übergeben? Sind die Kosten für einen externen Anbieter tatsächlich höher als bei eigener Organisation? Wie transparent sind die Kosten des Dienstleisters? Können die Kosten über mehrere Jahre getragen werden? Kann gemeinsam mit einem anderen Arbeitgeber ein Dienstleister beauftragt und damit Kosten gesenkt werden?

Modell 5: Unterstützung der Beschäftigten bei der Suche nach Ferienbetreuungsangeboten

Welcher Aufwand besteht darin, externe Ferienbetreuungsangebote zu listen? Wer ist zuständig und Ansprechpartner*in für interessierte Beschäftigte? Reichen die externen Angebote aus, um den Bedarf an Betreuung zu decken? Decken die Öffnungs- bzw. Angebotszeiten die Freizeiten der Kinder der Beschäftigten tatsächlich ab? Ist eine finanzielle Unterstützung der Beschäftigten bei der Nutzung externer Angebote möglich? Kann ggf. ein Vermittlungsservice eingeschaltet werden, der Beschäftigte bei der Suche nach passenden Angeboten unterstützt?

Oliver Schmitz ergänzt: „Schon die Vermittlung von Betreuungsangeboten stellt eine wesentliche Entlastung für beschäftigte Eltern dar. Maßnahmen zur Ferienbetreuung müssen also nicht kostenintensiv oder organisatorisch aufwendig sein. Die Prämisse bleibt aber: Eltern müssen ihre Kinder gut versorgt wissen und beruhigt ihrer Arbeit nachgehen können. So lassen sich Ausfälle weitestgehend vermeiden. Und Ferienprogramme bewirken oft noch mehr: Sie können – je nach Modell – die Kooperation und Vernetzung mit Institutionen oder anderen Arbeitgebern fördern, sie zahlen auf die Corporate Social Responsibility des Arbeitgebers ein und sind ein Aspekt, der sich in der Öffentlichkeitsarbeit rund um die familien- und lebensphasenbewusste Ausrichtung des Arbeitgebers ideal platzieren lässt.“

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

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  • Zertifikatsverleihung mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey

325 Arbeitgeber wurden heute im Rahmen der 21. Zertifikatsverleihung zum audit berufundfamilie mit dem Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik geehrt. In den vorangegangenen zwölf Monaten hatten die 171 Unternehmen und 131 Institutionen das von der berufundfamilie Service GmbH angebotene audit berufundfamilie sowie 23 Hochschulen das audit familiengerechte hochschule erfolgreich durchlaufen. Das audit dient als strategisches Managementinstrument der nachhaltigen Gestaltung der betrieblichen Vereinbarkeitspolitik.

Zur Bestätigung ihres Engagements erhielten die Arbeitgeber heute das Zertifikat aus den Händen von Schirmherrin Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH. Die Ausgezeichneten sind berechtigt, das Zertifikat für drei Jahre zu tragen. In dieser Laufzeit sind sie angehalten, die in der Zielvereinbarung getroffenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen zu verfolgen. Die berufundfamilie überprüft jährlich die Entwicklung.

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey unterstrich auf der Zertifikatsverleihung: „Für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie braucht es mehrere Faktoren, die im besten Fall zusammenkommen. Gute und bedarfsgerechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützungsleistungen für Familien werden idealerweise durch eine familienorientierte Personalpolitik in den Unternehmen ergänzt. Diese muss im betrieblichen Alltag, in der Kommunikation, im Umgang zwischen Beschäftigten und Führungskräften gelebt werden – und zwar für Frauen und Männer gleichermaßen, in allen Lebensphasen und auf allen Qualifikationsstufen. Das audit berufundfamilie unterstützt dabei, dass für alle Beteiligten sichtbar und spürbar wird, wie eine familienorientierte Unternehmenskultur aussehen kann.“

Diversität nutzen – Vereinbarkeit leben

Das Motto der diesjährigen – und damit inzwischen 21. – Zertifikatsverleihung lautet „Vielfalt voraus – auf Kurs mit fortschrittlichem Personalmanagement“. Dass das Motto Programm ist, zeigt sich allein in der Vielfalt der Zertifikatsempfänger: Sie zählen zu den unterschiedlichsten Branchen – z.B. Banken und Pharmaunternehmen, Einzelhandel, Krankenhäuser, Logistikunternehmen, Verwaltungen und Forschungseinrichtungen –, ihre Größe variiert von 14 bis 36.000 Beschäftigten und auch ihre Standorte sind höchst verschieden: von Husum im hohen Norden bis Friedrichshafen im Süden und von Aachen im Westen bis Hoyerswerda im Osten Deutschlands. Erstmals wurde mit Diehl Controls Polska eine polnische Landesgesellschaft eines Konzerns auditiert. Zudem ist die alsterarbeit gGmbH der erste Arbeitgeber, der nach dem neuen Format zur inklusiven Auditierung zertifiziert wurde.

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläuterte: „Vielfalt ist in mehrfacher Hinsicht ein gewinnbringender Faktor für Arbeitgeber. Sei es das Alter mit den unterschiedlichen Werten und Prägungen der verschiedenen Generationen, unterschiedliches Geschlecht oder kulturelle Hintergründe – aus all diesen Faktoren können Arbeitgeber schöpfen. Wichtig ist aber auch die Betrachtung der Lebensumstände und -phasen – etwa Familiengründungsphase oder Rush hour des Lebens – und auch der Lebensentwürfe. Wer als Arbeitgeber für Fachkräfte attraktiv sein will, muss sich auf diese Diversität auch einstellen können. Das bedeutet nicht zuletzt, offen für individuelle Vereinbarkeitswünsche zu sein. Arbeitgeber, die eine individualisierte Personalpolitik gestalten – so wie es im audit berufundfamilie geschieht – können sich zukunftsfähig aufstellen.“

So unterschiedlich die zertifizierten Arbeitgeber sind, so vielfältig sind die von ihnen angebotenen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben: Mobiles Arbeiten auf individueller Basis, Eldercare-Leistungen, Lebenslagencoaching und Krisenintervention, Führung in Teilzeit und haushaltsnahe Dienstleistungen werden genauso angeboten wie Ferienpraktika für Mitarbeiterkinder.

Erstmals siebte Zertifizierung

55 der Zertifikatsempfänger haben das audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule zum ersten Mal genutzt. 49 erhielten das Zertifikat zum zweiten, 93 zum dritten und 80 Arbeitgeber zum vierten Mal. Bereits mit dem fünften Zertifikat wurden 41 Arbeitgeber geehrt. Weitere sechs erhielten das Zertifikat zum sechsten Mal und gestalten damit ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik seit mehr als 15 Jahren mit dem audit. Als erster Arbeitgeber in der Geschichte des audit wurde die pme Familienservice GmbH jetzt zum siebten Mal mit dem Zertifikat ausgezeichnet.

Das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule ist das zentrale Angebot der berufundfamilie Service GmbH und beruht auf einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Als strategisches Managementinstrument unterstützt das audit Arbeitgeber darin, die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik bzw. familiengerechte Forschungs- und Studienbedingungen nachhaltig zu gestalten. Zertifikate zum audit berufundfamilie wurden erstmals 1999 vergeben. Das audit familiengerechte hochschule wird seit 2002 angeboten. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit. www.berufundfamilie.de, www.berufundfamilie-blog.de, #personalbewusst

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Am 31. Mai 2019 gab es die zweite Zertifizierungsrunde dieses Jahres zum audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule. Insgesamt an 79 Arbeitgeber wurde das als Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik geltende Zertifikat erteilt: 39 Unternehmen, 35 Institutionen und 5 Hochschulen sind nun berechtigt das Zertifikat für (weitere) drei Jahre zu tragen. Die Voraussetzung dafür war das erfolgreiche Durchlaufen des von der berufundfamilie Service GmbH angebotenen Auditierungsprozesses. Die jetzt zertifizierten Arbeitgeber werden für ihr Engagement im Rahmen der 21. Zertifikatsverleihung in Berlin geehrt, an der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die die Schirmherrschaft über das audit trägt, teilnehmen wird.

Von 19 Erstzertifizierten bis zum ersten siebenfachen Zertifikatsträger

19 der aktuellen Zertifikatsempfänger haben das strategische Managementinstrument audit zum ersten Mal genutzt: 11 Unternehmen, 7 Institutionen und 1 Hochschule. 10 Arbeitgeber (5 Unternehmen und 5 Institutionen) haben sich zum zweiten und 17 Arbeitgeber (10 Unternehmen und 7 Institutionen) zum dritten Mal auditieren lassen.

33 der Zertifizierten arbeiten seit mindestens neun Jahren mit dem audit. Sie durchliefen das schlanke Dialogverfahren, das nach der dritten Zertifizierung in Folge angeboten wird. Im Dialogverfahren konzentrieren sich die Organisationen auf das Optimierungspotenzial in einzelnen ausgesuchten Bereichen ihrer Vereinbarkeitspolitik. Das nach erfolgreichem Dialogverfahren erteilte Zertifikat hat einen dauerhaften Charakter. Zur Sicherung der Qualität ist es alle drei Jahre mit einem erneuten Dialogverfahren zu bestätigen. Unter den 33 sind 20 Arbeitgeber mit einer vierten Zertifizierung: 6 Unternehmen, 11 Institutionen und 3 Hochschulen. Ihre fünfte Auditierung durchliefen 8 Arbeitgeber erfolgreich (4 Unternehmen, 3 Institutionen und 1 Hochschule). Zum sechsten Mal erhielten das Zertifikat 4 Arbeitgeber: die Unternehmen Daimler AG – Mercedes-Benz Werk Wörth und Stadtwerke Münster GmbH sowie die Institutionen Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und Stadtverwaltung Velbert und Technische Betriebe Velbert AöR.

Erstmals in der 21-jährigen Geschichte des audit konnte das Zertifikat zum siebten Mal an vergeben werden: Die pme Familienservice GmbH baut seit 2001 mit dem audit berufundfamilie ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik stetig aus.

Eine Liste der jetzt zertifizierten Arbeitgeber findet sich in der PDF-Fassung dieser Pressemitteilung.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

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Am 12. Mai ist Internationaler Tag der Pflege – der Awareness-Tag, dem sich immer mehr Arbeitgeber im Rahmen ihrer pflegebewussten Personalpolitik zuwenden. Aber: Insbesondere die interne Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird von Arbeitgebern als große Herausforderung wahrgenommen. Genau hier unterstützt die berufundfamilie Service GmbH Unternehmen, Institutionen und Hochschulen jetzt – mit der Pflegothek.

Arbeitgeber, die eine pflegebewusste Personalpolitik auf- oder ausbauen möchten, erhalten kostenlose praktische Dokumenten-Vorlagen und Tipps für ihre interne Kommunikation zum Thema. Der Informationsbaukasten Pflegothek soll stetig wachsen. Das Auftaktangebot beinhaltet eine Pflege-Flyer-Vorlage.

Jeder Arbeitgeber kann bei der berufundfamilie jetzt Textbausteine und ein Muster zu einem Pflege-Flyer abrufen:

  • Auf Basis des Flyer-Setzkastens können Arbeitgeber ihr individuelles, übersichtliches Informationsmedium zu ihrer pflegebewussten Personalpolitik kreieren. Die Vorlage hilft ihnen, in übersichtlicher Form, pflegenden Beschäftigten ein Überblick über das Angebot und ein Zugang zu den richtigen Ansprechpartnern zu verschaffen sowie auch nicht-pflegende Mitarbeiter*innen für das Thema zu sensibilisieren. Weitere Informationen zum Abruf unter: https://bit.ly/2Y0dkXy

Arbeitgebern, die nach dem audit berufundfamilie oder audit familiengerechte hochschule zertifiziert sind – und sich damit bereits systematisch mit pflegebewussten Lösungen auseinandersetzen – steht ein erweitertes Infoangebot zur Verfügung. Mit einer Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter dem Stichwort „Pflegothek“ erhalten sie:

  • Pflege-Flyer – Textbausteine & Muster (siehe oben)
  • Pflege und Selbstpflege – 10 Schritte zu mehr Freiräumen für pflegende Beschäftigte
    • Wie der Titel bereits verrät, handelt es sich hierbei um zehn Tipps, die Beschäftigte darin unterstützen sollen, nicht nur den für sie passenden Weg der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege einzuschlagen, sondern auch auf ihre Selbstpflege zu achten. Das Dokument kann als Handout direkt an Beschäftigte weitergegeben und/ oder im Intranet zur Verfügung gestellt werden.
  • Pflegefachkraft – damit der Beruf nicht automatisch zur Privataufgabe wird
    • Für Arbeitgeber, die im Gesundheitsbereich aktiv sind, bietet die berufundfamilie eine gesonderte Fassung der Tipps für pflegende Beschäftigte. Pflegefachkräfte werden häufig auch für private Pflegaufgaben verantwortlich gemacht. Mit den neun Tipps sollen Pflegeprofis dazu angeleitet werden, in der privaten Pflege Freiräume zu schaffen. Auch dieses Dokument kann in Mitarbeitergesprächen an Beschäftigte weitergegeben oder ins Intranet gestellt werden. An dieser Sonderausgabe interessierte Arbeitgeber sollten bei der Mailanfrage zusätzlich das Stichwort „Pflegeprofi“ nennen.
  • „Gepflegte Kommunikation“ – 8 Tipps für eine erfolgreiche interne Kommunikation Ihrer pflegebewussten Personalpolitik

Das Sprichwort „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“ kann auch abweichend von der üblichen Deutung gelesen werden: Wenn wertvolle Informationen nicht bei den Zielgruppen ankommen, werden diese nicht handeln. Mit Blick auf die Vereinbarkeit auf betriebliche Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege heißt das: Sind Beschäftigte nicht über pflegebewusste Lösungen informiert, können sie diese nicht nutzen. Deshalb zählt die interne Kommunikation zu den tragenden Erfolgsfaktoren einer pflegebewussten Personalpolitik. Was dabei grundlegend zu beachten ist, verraten die acht Tipps.


Hintergrund

Pflege ist ein personalpolitisch hochbrisantes Thema. Laut Pflegestatistik waren zu Ende 2017 3,41 Mio. Menschen in Deutschland pflegebedürftig. 76 % (2,59 Mio.) von ihnen wurden zu Hause versorgt – 1,76 Mio. (51 %) allein durch Angehörige. Die Auswertung des DGB-Index Gute Arbeit vom Februar 2018 ergab, dass jeder elfte pflegende Angehörige gleichzeitig einer Erwerbstätigkeit nachgeht. 13,3 Stunden bringt jeder der Beschäftigten durchschnittlich pro Woche für die private Pflege auf.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

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Insgesamt 62 Arbeitgebern wurde zum 15. März 2019 vom Kuratorium der berufundfamilie Service GmbH das Zertifikat zum audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule erteilt. Zu den Zertifikatsempfängern dieser ersten von vier Zertifizierungsrunden im Jahr 2019 gehören: 37 Unternehmen, 22 Institutionen und 3 Hochschulen. Sie alle haben in den vorangegangenen Monaten erfolgreich das Auditierungsverfahren zur strategischen Gestaltung einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik bzw. familiengerechte Forschungs- und Studienbedingungen durchlaufen. Die 62 Arbeitgeber sind berechtigt, das Zertifikat, das als Qualitätssiegel gilt, für (weitere) drei Jahre zu tragen.

WELEDA AG zum sechsten Mal zertifiziert

Sieben der jetzt zertifizierten Arbeitgeber (drei Unternehmen und vier Institutionen) nutzen das audit erstmals und haben damit einen Prozess zur nachhaltigen Gestaltung ihrer betrieblichen Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben angestoßen. Fünf Arbeitgeber (vier Unternehmen und eine Institution) ließen sich zum zweiten und weitere 28 Arbeitgeber (21 Unternehmen und sieben Institutionen) bereits zum dritten Mal zertifizieren. Unter den Arbeitgebern, die die dritte Auszeichnung in Folge erhielten, ist Diehl Controls. Auditiert wurden jetzt bei Diehl Controls nicht nur die deutschen Standorte, sondern mit Diehl Controls Polska jetzt erstmals eine polnische Landesgesellschaft.

22 der Zertifizierten arbeiten seit mindestens neun Jahren mit dem audit. Sie durchliefen das schlanke Dialogverfahren, in dem sie sich auf das Optimierungspotenzial in einzelnen ausgesuchten Bereichen ihrer Vereinbarkeitspolitik konzentrieren. Das nach erfolgreichem Dialogverfahren erteilte Zertifikat hat einen dauerhaften Charakter. Zur Sicherung der Qualität ist es alle drei Jahre mit einem erneuten Dialogverfahren zu bestätigen. 13 Arbeitgeber (fünf Unternehmen, sieben Institutionen und eine Hochschule) erhielten nach dem Dialogverfahren zum inzwischen vierten Mal das Zertifikat und acht (drei Unternehmen, drei Institutionen und zwei Hochschulen) zum fünften Mal. Zum sechsten Mal zertifiziert ist die Weleda AG, die sich damit seit etwa 15 Jahren mit dem audit berufundfamilie für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik engagiert.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

 

 

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  • Internationalisierung der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik

Mit Diehl Controls Polska erhielt jetzt erstmals eine polnische Landesgesellschaft das Zertifikat zum audit berufundfamilie. Seit dem 15. März 2019 ist der Standort des Technologiekonzerns für drei Jahre berechtigt, das Zertifikat, das als Qualitätssiegel einer strategisch angelegten familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik gilt, zu tragen. Vorausgegangen war die erfolgreiche Re-Auditierung von Diehl Controls, in die die Auditierung von Diehl Controls Polska integriert wurde.

Motor der Einbeziehung von Diehl Controls Polska ist die Fokussierung auf die Internationalisierung der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik. Die deutsche Mutter Diehl Controls wurde – unter dem Dach der Diehl AKO Stiftung & Co. KG – bereits 2012 zum ersten Mal nach dem audit zertifiziert. Die jetzige Zertifikatserteilung ist die dritte im dreijährigen Turnus.

Eine besondere Auszeichnung für den bedeutenden Hersteller von Steuerungs- und Regelsystemen, wie Bernhard Herz, Vice President Human Resources der Diehl AKO Stiftung & Co. KG, erläutert: „Im Rahmen unserer lebensphasenorientierten Personalstrategie tun wir unser Bestes unsere Mitarbeiter darin zu unterstützen, ihre privaten Herausforderungen bestmöglich mit unseren betrieblichen Anforderungen in Einklang zu bringen. Wir freuen uns sehr und sind auch ein bisschen stolz, dass wir nun auf europäischer Ebene in Polen den ersten nach dem audit berufundfamilie zertifizierten Standort haben. Diehl als Familienunternehmen nimmt hier eine wichtige Verantwortung wahr, um die demographischen Herausforderungen an den verschiedenen Standorten gut zu meistern.“ An Bernhard Herz berichtet die polnische Landesgesellschaft regelmäßig über Entwicklungen bzgl. der betrieblichen Vereinbarkeitspolitik. Für die Realisierung der Aufgaben ist die Personalabteilung in Polen verantwortlich.

Insgesamt 1.800 Beschäftigte können an den zertifizierten Standorten von den Angeboten profitieren. 650 sind in Deutschland (Wangen (Stammsitz) und Nürnberg) und 1.150 in Polen tätig. Dr. Michael Fillié, der beratende Auditor der berufundfamilie, berichtet über die aktuelle Internationalisierung der Auditierung: „Die Bedarfe der polnischen Beschäftigten sind erstaunlich nah dran an den Bedarfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland. Ich denke, eine Erweiterung der Auditierung auf einen anderen deutschen Standort hätte sich – bis auf die Sprache und gewisse andere gesetzliche Rahmenbedingungen – nicht signifikant von der Auditierung der polnischen Landesgesellschaft unterschieden. Das ist auch ein Beleg dafür, dass sich das Instrument audit berufundfamilie sehr gut für eine Internationalisierung der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik eignet – so lange die konkreten Bedarfe über die angemessene Partizipation gehoben und berücksichtigt werden.“

Zu den zahlreichen familien- und lebensphasenbewussten Angeboten, die bereits an den deutschen Standorten eingeführt sind, zählen Modelle zur Arbeitszeitflexibilisierung wie die Einführung von Vertrauensarbeitszeit (als Wahlmöglichkeit für außertariflich Beschäftigte). Zudem gibt es einen Infoservice für Pflege und Kinderbetreuung sowie die „tip.top.tage“ – ein Angebot zur Ferienbetreuung Kindern der Beschäftigten, für die die Diehl AKO Stiftung & Co. KG 2012 mit dem HR Excellence Award ausgezeichnet wurde.

Im Sinne der angestrebten Internationalisierung der Vereinbarkeitspolitik soll in den kommenden Jahren eine digitale Plattform für den internationalen Austausch zu Beruf-und-Familie-Lösungen bzw. Best Practice geschaffen werden.

Zukünftig sollen in Polen u.a. die Regelungen zur familien- und lebensphasenbewussten Urlaubsplanung weiterentwickelt und die Regelungen zum Home-Office evaluiert werden. Das Thema Kinderbetreuung wird an den polnischen Standorten intensiv verfolgt. Zudem steht ein neues Schichtsystem mit familienbewussten Aspekten auf der Aufgabenliste, die in den kommenden drei Jahren – der Laufzeit des Zertifikats – zu bearbeiten ist.

Das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule ist das zentrale Angebot der berufundfamilie Service GmbH und beruht auf einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Als strategisches Managementinstrument unterstützt das audit Arbeitgeber darin, die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik bzw. familiengerechte Forschungs- und Studienbedingungen nachhaltig zu gestalten. Zertifikate zum audit berufundfamilie wurden erstmals 1999 vergeben. Das audit familiengerechte hochschule wird seit 2002 angeboten. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit. www.berufundfamilie.de

 

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  • Vorstudie des Campus M21 (Nürnberg) im Auftrag der berufundfamilie gibt erstmals Aufschluss über Vereinbarkeitswünsche der Generation Z in den wesentlichen personalpolitischen Handlungsfelder

Die Vorstudie „Generation Z und ihre Erwartungen an die zukünftige Arbeitswelt“ nimmt erstmals die Vereinbarkeitswünsche der Generation Z hinsichtlich der wesentlichen personalpolitischen Handlungsfelder in den Blick: Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Arbeitsort, Information und Kommunikation, Führung, Personalentwicklung, finanzielle Zusatzleistungen sowie Serviceleistungen. Die Ergebnisse der Vorstudie basieren auf 42 Tiefeninterviews (qualitative Untersuchung) und der anschließenden Online-Befragung von 177 Studierenden im Alter zwischen 18 und 22 Jahren. Durchgeführt wurde die Untersuchung zwischen Februar und März 2018 durch den Campus M21 (Nürnberg) – auf Initiative der berufundfamilie Service GmbH.

Feste Rahmenbedingungen gewünscht

Die große Mehrheit der Vertreter*innen der GenZ (58 %) bevorzugt eine wöchentliche Arbeitszeit von 36 bis 40 Stunden. Das korreliert mit den Vorstellungen bzgl. des Bruttogehaltswunsches bei Berufseinstieg: Mehr als 2/3 der Befragten wünschen sich ein Bruttojahresgehalt zwischen 30.000 und 50.000 EUR (26 % erwarten 35.001 – 40.000 EUR, 23 % 30.000 – 35.000 EUR und weitere 21 % 40.001 – 50.000 EUR). Die auch als Digital Natives bezeichneten Befragten sind aber durchaus bereit, mehr bzw. länger zu arbeiten; nämlich ganz pragmatisch besonders dann, wenn es Projekte erfordern (92 %), wenn daraus bessere Karrierechancen erwachsen (91 %) oder Gehaltszulagen (91 %) zu erwarten sind (Mehrfachnennungen möglich).

Gleichzeitig ist es der Generation Z (71 %) wichtig, dass sie sich ihre Arbeitszeit flexibel einteilen kann. Im Sinne der Entgrenzung sind aber feste Rahmenbedingungen dafür ebenso essenziell für sie. Flexibilisierung soll dabei ganz eindeutig der Optimierung der persönlichen Arbeitswelt dienen.

Den Arbeitsort flexibel wählen zu können, zählt zwar auch für die GenZ zu einem Auswahlkriterium ihres Arbeitgebers. Vor allem ist aber die Arbeit im Unternehmen/ Betrieb beliebt (98 % Zustimmung). 40 % der Vertreter*innen der GenZ nehmen eine einfache Fahrzeit zur Arbeitsstätte von maximal 45 Minuten in Kauf. Weitere 24 % würden sich sogar auf maximal 60 Minuten einlassen. Das Home-Office kommt bei der Arbeitsortwahl auf den zweiten Rang (60 % Zustimmung), gefolgt von Co-Working Spaces (43 % Zustimmung). Öffentliche Orte wie Cafés werden hingegen nicht als ideale Arbeitsorte betrachtet. Als Gründe werden Störung von Konzentration, aber auch Datenschutzbedenken bzw. mangelnde Netzsicherheit im öffentlichen Raum genannt.

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, stellt fest: „Die Vorstudie gibt Arbeitgebern wichtige Hinweise im Umgang mit der Nachwuchsgeneration: Die Generation Z wünscht sich hinsichtlich der Arbeitsorganisation feste Strukturen, die sich nicht nur positiv auf die Arbeitsweise und -ergebnisse auswirken, sondern auch eine Abgrenzung zum Privatleben ermöglichen sollen. Die Generation Z ist demnach – anders als in anderen Untersuchungen skizziert – absolut leistungsbereit. Gleichzeitig ist Familienbewusstsein für sie ein Entscheidungskriterium bei der Arbeitgeberwahl. Sie hat aus den „Fehlern“ ihrer Vorgängergenerationen gelernt. Ich würde die Generation Z daher auch als Generation Arbeitswelt-Optimierer bezeichnen.“

Von Angesicht zu Angesicht

Die GenZ bevorzugt die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht (100 % Zustimmung). Das gilt für die Teamarbeit – auf die die junge Generation viel Wert legt – genauso wie für den Austausch mit dem Vorgesetzten. Auf der Skala der gewünschten Kommunikationskanäle steht nach dem persönlichen Austausch der telefonische Kontakt – sowohl Festnetz als auch Handy – (88 % Zustimmung) und dann der Austausch via E-Mail (71 % Zustimmung). Kanäle wie Messenger (WhatsApp) werden hingegen als beruflicher Kommunikationskanal weniger gewünscht – wohlmöglich, weil nicht jeder Beschäftigte über ein Diensthandy verfügt und die Nutzung privater Geräte für den Job eher kritisch gesehen wird.

Karriere nicht um jeden Preis

Insgesamt 48 % der GenZ-Vertreter*innen wäre mit einer niedrigen bzw. mittleren Führungsebene zufrieden. 14 % haben noch keine Vorstellung, während 37 % eine obere Führungsposition anstreben. Für eine Karriere möchte die Generation Z in Fort-/ Weiterbildung investieren (100 % Zustimmung) und kann sich vorstellen, einen Umzug (64 % Zustimmung) wagen. Erst an dritter Stelle steht der Verzicht auf Freizeit (62 % Zustimmung) und an vierter die Bereitschaft, die Familiengründung zu verschieben (49 % Zustimmung). Familie ist also ein großes Thema. So bezeichnen sich 83 % als „Familienmensch“. Dabei schließen sich für 74 % der Befragten Karriere und Familiengründung nicht aus. Eben deshalb dürfte ihr die Möglichkeit, Karriere in Teilzeit zu realisieren, auch besonders wichtig sein (67 %).

Großunternehmen locken übrigens nur etwa ein Viertel der Befragten; KMUs liegen zusammengefasst mit 49 % ganz oben auf der Wunscharbeitgeberliste.

Familienbewusstsein ist Entscheidungskriterium bei der Arbeitgeberwahl

Die Generation Z scheint eine gesundheitsbewusste Generation zu sein. Gesundheitsförderung ist mit 87 % Zustimmung bei den Zusatzleistungen am wichtigsten, gefolgt von monetären Zuwendungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld. Bei den gesundheitsfördernden Maßnahmen ist besonders das im Betrieb kostenfrei zur Verfügung gestellte Obst wichtig (81 % Zustimmung), danach die ergonomische Ausstattung (77 % Zustimmung) und Kooperationen mit Fitnessstudios (53 % Zustimmung). Willkommen ist bei 46 % auch der Betriebsarzt.

Die GenZ erwartet von einem Arbeitgeber Familienbewusstsein (73 %). Entsprechend wird ein Großteil der Vertreter*innen der Generation Z über Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Vorstellungsgesprächen verhandeln (60 % Zustimmung) – noch vor der Höhe des Gehalts (56 % Zustimmung) und vor Zusatzleistungen (34 % Zustimmung). Trotz des jungen Alters hat die GenZ das Thema Pflege auf dem Schirm. Bei der Frage, in welcher Situation sie sich vorstellen könnten, von Vollzeit in Teilzeit zu wechseln, wurde die Pflege von Familienmitgliedern (79 % Zustimmung) – vor Kinderbetreuung (71 % Zustimmung) und finanzieller Unabhängigkeit (66 % Zustimmung) – genannt. Immerhin ein Drittel der Digital Natives (33 % Zustimmung) würden ihre Arbeitszeit zugunsten von Freizeit reduzieren wollen.

Sicherheit ist allerdings ein wesentlicher Faktor: Für ihr zukünftiges Berufsleben findet die GenZ angemessenes Gehalt (99 % Zustimmung) besonders wichtig, gefolgt von einem sicheren Arbeitsplatz (94 % Zustimmung) und dann bereits eine ausgewogene Work-Life-Balance (88 % Zustimmung).

Bisherige Untersuchungen zum Stellenwert von Arbeitgebersiegeln finden in dem Punkt Bestätigung, dass ein Zertifikat für einen speziellen Themenbereich auf Interesse stößt. So wünschen sich 50 % der Generationn Z, dass ihr zukünftiger Arbeitgeber in Bezug auf Vereinbarkeit zertifiziert ist.

Vertiefende Studie in Arbeit

Die Fortführung der Untersuchungen ist in einer vertiefenden quantitativen Studie fest eingeplant. Die beiden wissenschaftlichen Projektverantwortlichen Dr. Brigitte Waffenschmidt (Studienbereichsleiterin Wirtschafts- und Werbepsychologie) und Dr. Georg Puchner (Stellvertretender akademischer Leiter am Campus M21 in Nürnberg), zu der anstehenden Vertiefung der Studie: „Die Vorstudie hatte zum einen das Ziel, das Befragungsdesign hinsichtlich unterschiedlicher wissenschaftlicher Gütekriterien zu überprüfen, lieferte andererseits aber auch oben dargestellte erste Trendaussagen in der Zielgruppe junger Studierender. In einer weiterführenden quantitativen Studie wollen wir nun in diesem Jahr aber auch repräsentative Aussagen zu den wesentlichen Themenbereichen in verschiedenen Zielgruppensegmenten der Generation Z generieren.“


Ab sofort steht das WhitePaper zur Vorstudie zum Download zu Verfügung unter: https://bit.ly/2V7evmJ


Hintergrund: Die Vorstudie „Zukünftige Arbeitswelt der Generation Z – und die Rolle der Vereinbarkeit“ ist eine Mix-Method-Studie, die als Semesterarbeit von Studierenden des Studiengangs Wirtschafts- und Werbepsychologie am Campus M21 in Nürnberg durchgeführt wurde. Die qualitativen Tiefeninterviews wurden auf Grundlage eines Moderationsleitfadens geführt. Nach der Durchführung und Auswertung von 42 Tiefeninterviews, wurden drei Vergleichsstudien herangezogen, um die Entstandenen Hypothesen zu überprüfen. Als Studien dienten die Shell Studie „Jugend 2017“, die Studie „Generation Spaß adé, hier kommen die Realisten“ von Haufe und „Erwartungen der Generation Z an die Unternehmen“ von der PFH. Beim Auftreten von Divergenzen zwischen den Aussagen, wurden diese wiederum mit in den quantitativen Fragebogen aufgenommen, um so die Hypothesen zu überprüfen. Anschließend wurde der quantitative Fragebogen als Online-Umfrage per Link an alle Campus M21-Studierenden (in München und Nürnberg) gesendet ausgewertet (n=177).

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Sie begleitet erfolgreich Unternehmen, Institutionen und Hochschulen bei der Umsetzung einer nachhaltigen familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik und der Gestaltung familiengerechter Forschungs- und Studienbedingungen. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Das audit ist das strategische Managementinstrument, welches Arbeitgeber dazu nutzen, ihre Personalpolitik familien- und lebensphasenbewusst aufzustellen und ihre Arbeitgeberattraktivität zu stärken. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. www.berufundfamilie.de

Der Campus M21 in München und Nürnberg ist ein innovativer und praxisnaher Hochschul-Campus mit 1000 Studierenden mit Studiengängen im Bereich Business Management und Angewandte Medien mit dem Ziel des Staatlichen Bachelor of Arts und Master of Science. www.campusm21.de

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  • Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben liefert Blaupause für das erfolgreiche Management von Vielfalt in Organisationen
  • berufundfamilie mit neuen vielfältigen Projekte und Angeboten

Unter dem Jahresmotto „Vielfalt voraus – auf Kurs mit fortschrittlichem Personalmanagement“ präsentiert die berufundfamilie Service GmbH ein neues umfassenderes Verständnis von Vielfalt – und neue Angebote. Denn: Das von ihr seit über 20 Jahren angebotene audit berufundfamilie, das unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey steht und dessen Zertifikat als Qualitätssiegel einer strategisch ausgerichteten familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik gilt, eröffnet Möglichkeiten eines integrativen Managements.

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläutert: „Vielfalt und Vereinbarkeit – das geht weit über das klassische Verständnis von Diversity Management hinaus. Es umfasst Genderfragen und Generationenmanagement genauso wie die Auseinandersetzung mit Inklusion und Herkunft. Aber mehr noch: In unserem Verständnis von Vielfalt werden diese Aspekte mit denen für die Vereinbarkeit entscheidenden Parameter Lebensphasen, Lebensumstände und Lebensentwürfe der Beschäftigten kombiniert. Arbeitgeber, die die Vielfalt ihrer Beschäftigten für die Gestaltung ihrer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik bewusst einsetzen, eröffnen sich nicht nur thematisch neue Horizonte. Sie erhalten frischen Wind für ihre Vereinbarkeitssegel und können anderen Arbeitgebern im Wettbewerb um Fachkräfte einige Seemeilen voraus sein. Vielfalt umfassender definiert wird so zu einem neuen strategischen Treiber der Organisation.“

Um sich zielführend mit Vielfalt beschäftigen zu können, müssen Arbeitgeber im Hinblick sowohl auf den strukturellen Rahmen als auch auf die Kultur oft neue Wege gehen. Einen Ansatz dafür bietet das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule. Maßnahmen zur Unterstützung einer besseren Vereinbarkeit – etwa zur Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen und zur Entwicklung einer familienbewussten Führungsorganisation und Unternehmenskultur – können auch in anderen Bereichen genutzt werden, z.B. im Gesundheitsmanagement, bei der Inklusion, beim Umgang mit kultureller Vielfalt und auch bei der Digitalisierung der Arbeitswelt.

Sowohl Inklusion und Integration werden damit zu Leitgedanken der Vereinbarkeit. Das bedeutet: Die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ist in der Lage, Vielfalt abzubilden und Umgang mit den verschiedenartigen Bedarfen der diversen Zielgruppen zu finden.

Neue Vielfalt der Projekte und Angebote

Unter dem Dach „Vielfalt voraus“ verfolgt die berufundfamilie in 2019 verstärkt einzelne Vielfaltsaspekte: So wird sie weitere Pilotprojekte zum neuen Format zum inklusiven audit berufundfamilie durchführen, um ihre Expertise in der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik für Werkstätten für behinderte Menschen zu schärfen. Nach einer Vorstudie zur zukünftigen Arbeitswelt der Generation Z und der Rolle der Vereinbarkeit in 2018, folgt jetzt ein Roll-out der Untersuchung in Form einer repräsentativen Studie. Die Ergebnisse sind noch in 2019 zu erwarten.

Gemeinsam mit der GIZ führt sie derzeit eine Befragung von Arbeitgebern zur Steigerung der Attraktivität von Entsendungen der Beschäftigten ins Ausland durch. Denn die Vielfalt von Belegschaften spiegelt sich auch in dem Thema Internationalität und Internationalisierung wider. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik wird aktuell auch erstmals die Niederlassung eines deutschen Unternehmens in Polen in die Auditierung mit einbezogen.

Vielfältiger wird die Themenwelt der Vereinbarkeit zudem durch neue Schwerpunktlegungen im Auditverfahren. In der Entwicklung befinden sich die Möglichkeiten einer Vertiefung des audit in den Bereichen Vielfalt und Gesundheit. Hiermit wird der zunehmenden Bedeutung von Diversity und des betrieblichen Gesundheitsmanagements besondere Rechnung getragen.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und Think Tank im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Sie begleitet erfolgreich Unternehmen, Institutionen und Hochschulen bei der Umsetzung einer nachhaltigen familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik und der Gestaltung familiengerechter Forschungs- und Studienbedingungen. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Das audit ist das strategische Managementinstrument, welches Arbeitgeber dazu nutzen, ihre Personalpolitik familien- und lebensphasenbewusst aufzustellen und ihre Arbeitgeberattraktivität zu stärken. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. www.berufundfamilie.de

 

 

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  • alsterarbeit gGmbH im Pilotprojekt als erster Arbeitgeber zertifiziert
  • Weitere Pilotauditierungen geplant

Die alsterarbeit gGmbH ist der erste Arbeitgeber, der in einem neuen inklusiven Format nach dem audit berufundfamilie zertifiziert wurde. Die alsterarbeit gGmbH durchlief in einem Pilotprojekt der berufundfamilie Service GmbH das Auditierungsverfahren zur Gestaltung einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik, das speziell auf ihren Betrieb und die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden und der dort in Rehabilitationsmaßnahmen Beschäftigten zugeschnitten wurde.

Seit dem 30. September 2018 ist die Werkstatt für behinderte Menschen – mit Sitz in Hamburg und insgesamt 1.200 dort tätigen Menschen – berechtigt, das Zertifikat zum audit berufundfamilie zu tragen. Die Laufzeit des Qualitätssiegels beträgt zunächst drei Jahre.

Sabine Zielasko, Bereichsleiterin Qualitätsmanagement bei der alsterarbeit gGmbH und gleichzeitig audit-Projektleitung, über die Motivation, sich dem audit zu stellen: „Wir haben mit dem Hamburger Familiensiegel bereits einen ersten Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf in alsterarbeit gemacht. Beim nächsten Meilenstein im Rahmen des audit berufundfamilie wollten wir unbedingt einen inklusiven Ansatz wählen, um deutlich zu machen, dass dieses Thema alle Menschen, die bei alsterarbeit tätig sind, bewegt. Wir sind überzeugt, dass eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowohl den Leistungs- als auch den Rehabilitationsaspekt in alsterarbeit messbar und nachhaltig positiv beeinflusst.“

Spezielles Beteiligungsformat
Bei der alsterarbeit gGmbH sind rund 800 Menschen mit unterschiedlichen körperlichen und psychischen Behinderungen in eigenen Werkstätten und Einrichtungen tätig oder arbeiten in Gruppen bzw. an Einzelarbeitsplätzen in anderen Unternehmen. Hinzukommen 400 Mitarbeiter*innen, z. B. Sozialpädagog*innen. Die alsterarbeit gGmbH zählt zu etwa 800 Trägern von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), die mehr als 300.000 Beschäftigte umfassen. Diese Menschen stehen nicht nur an der Schwelle zum ersten Arbeitsmarkt, sie haben auch individuelle Vereinbarkeitsbedarfe – ggf. durch Partner*innen, eigene Kinder oder in Form von Pflegeaufgaben. Diese gilt es gemeinsam mit den Vereinbarkeitsanliegen ihrer nicht-behinderten Kolleg*innen zu berücksichtigen. Eine Herausforderung wie Patrick Frede und Heiko Sulimma, die die alsterarbeit gGmbH als Auditoren-Tandem betreuen, wissen: „Ganz neu und zugleich zentral ist es, den Beschäftigten mit Behinderungen eine Plattform für ihre Wünsche bezüglich der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben bereitzustellen und ihre Anliegen dann auch deuten und einordnen zu können. Das gelingt u. a. mit Hilfe extra konzipierter Basischecks, die nicht nur einen geschützten Raum für offene Aussprachen bieten, sondern auch eine zielführende Systematik garantieren: So werden Lösungen bzgl. der Rahmenbedingungen wie Arbeitszeit, -organisation und -ort genauso betrachtet wie kulturelle Fragen und Serviceangebote, die die Vereinbarkeit fördern.“

Konkrete Vereinbarkeitslösungen
Das audit berufundfamilie initiiert einen nachhaltigen Prozess der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik. Das bereits entwickelte Maßnahmenpaket soll stetig bedarfsgerecht ausgebaut werden. Zu den bereits vorhandenen Angeboten der alsterarbeit gGmbH zählen: flexible Arbeitszeitmodelle, „Großelternzeit“ – angelehnt an die Elternzeit, Fortbildungsseminare für Elternzeitler*innen, Weiterbildung für in Teilzeit Tätige und die Vermittlung einer Kindernotfallbetreuung. Die verpflichtende Zielvereinbarung sieht vor, dass in den kommenden drei Jahren u.a. an folgenden Lösungen gearbeitet wird: Ideenmanagement zur Unterstützung der Beteiligung der Mitarbeitenden und der in Rehabilitations-maßnahmen beschäftigten Menschen, besserer Zugang zu externen Bildungsangeboten für Menschen mit Handicap, Austausch von Führungskräften zur Vereinbarkeit und ein klarer Orientierungsrahmen für mobiles Arbeiten.

Interessierte Einrichtungen gesucht
Die berufundfamilie Service GmbH möchte den Ansatz des inklusiven audits in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ausbauen und gezielt weiterentwickeln.Hierzu sucht sie Partner, die sich in einer Pilotphase gemeinsam der Herausforderung stellen. Denn wie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, untermauert: „Inklusion ist ein essenzielles Thema unserer Zeit. Damit ist es auch in der Vereinbarkeit nicht mehr wegzudenken. Als Kompetenzträger und Dienstleister in der Vereinbarkeit wollen wir konsequent mit Institutionen der Sozialwirtschaft und Einrichtungen, die sich mit Teilhabe am Erwerbsleben und Rehabilitation befassen, den Vereinbarkeitsweg gehen. Das bedeutet: Wir möchten gemeinsam eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik gestalten, die dem Leitgedanken der Inklusion folgend alle in Rehabilitationseinrichtungen tätigen Menschen – wir sprechen hier von etwa 700.000 Personen – von dem audit berufundfamilie profitieren und ihre individualisierte Vereinbarkeit realisieren lässt. Das geschieht zum Nutzen der teilnehmenden Betriebe. Denn das Bundesteilhabegesetz schafft neue Rahmenbedingungen, mit denen sie sich zunehmend attraktiver als Organisationen und als Arbeitgeber aufstellen müssen.“

Einrichtungen, die an dem neuen Format zur inklusiven Auditierung interessiert sind, können gerne Kontakt aufnehmen: per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 069 7171333-150.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Kompetenzträger im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

 

 

 

 

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  • Das einzigartige Managementinstrument feiert Jubiläum mit 300 Zertifikatsempfängern

Das audit berufundfamilie, das Qualitätssiegel für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik, feiert in diesem Jahr sein 20. Jubiläum. 1998 auf Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ins Leben gerufen und 2002 um das audit familiengerechte hochschule erweitert, ist es auch heute noch das einzigartige Managementinstrument, mit dem Arbeitgeber ihre Vereinbarkeitspolitik nachhaltig gestalten können. 1.700 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen haben bislang das audit für sich genutzt.

Heute (27.06.2018) wurden im Rahmen der Jubiläumsfeier 300 Arbeitgeber geehrt – 153 Unternehmen, 106 Institutionen und 41 Hochschulen. Sie hatten in den vorangegangenen zwölf Monaten das audit erfolgreich durchlaufen und erhielten nun zur Bestätigung ihres Engagements das Zertifikat aus den Händen von Schirmherrin Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH.

In ihrer Rede betonte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Starke Familien brauchen familienfreundliche Unternehmen, in denen Wert auf eine familienfreundliche Unternehmenskultur gelegt wird. Eine familienfreundliche Unternehmenskultur ist ein zentraler Hebel zur Fachkräftesicherung und Fachkräftegewinnung. Die Rahmenbedingungen in den Unternehmen müssen so gestaltet sein, dass Beruf und Familie möglich sind, dass Eltern die Gewissheit haben, im Unternehmen als Persönlichkeiten mit Verantwortung für Kinder oder für zu pflegende Angehörige wahr- und ernstgenommen zu werden. Das audit berufundfamilie übernimmt hier seit 20 Jahren eine wichtige Brückenfunktion zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten.“

64 der jetzt Ausgezeichneten haben das alle drei Jahre erteilte bzw. bestätigte Zertifikat bereits zum zweiten Mal, 77 zum dritten, 74 zum vierten, 31 zum fünften und 8 sogar zum sechsten Mal erhalten.

20 Jahre immer wegweisend

Das unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin stehende audit konnte über zwei Dekaden nicht nur konkrete Lösungen für die vielfältigen und sich stets verändernden Vereinbarkeitsbedarfe der Arbeitgeber bieten, es hat auch den öffentlichen Diskurs über die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik mitgeprägt. Dazu gehören Aspekte wir Beruf und Pflege sowie Arbeit und Alter.

Das bestätigten auch die Teilnehmer der Podiumsrunde auf der von rund 500 Gästen besuchten Zertifikatsverleihung:

  • Renate Schmidt, Bundesfamilienministerin a.D., die das audit in seinen Anfängen als Schirmherrin begleitete,
  • Rolf Brinkhoff, Vorstand der Semper idem Underberg AG – das Unternehmen, das aktuell am längsten mit dem audit berufundfamilie arbeitet (zertifiziert seit 1999),
  • Dr. Peter Mudra, Präsident der Hochschule Ludwigshafen am Rhein, eine der bereits seit Einführung des audit familiengerechte hochschule (2002) zertifizierten Hochschulen,
  • Daniela Büchel, Bereichsvorstand Handel Deutschland, Ressorts HR & Nachhaltigkeit, REWE Group – die die Rewe Markt GmbH umfasst – eine Genossenschaft mit sechs Zweigniederlassungen und 94.000 Beschäftigten (zertifiziert seit 2015), sowie
  • Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, der als Auditor Erfahrungen in der Beratungspraxis gesammelt hat und vor dieser Zeit sein eigenes Unternehmen auditieren ließ.

Einhelliger Tenor der Runde: Vereinbarkeit ist zwar ein Thema, das in der Gesellschaft angekommen ist, dessen Gestaltungsmöglichkeiten betrieblich aber längst noch nicht ausgeschöpft sind.

Challenge für Arbeitgeber: Stetig wachsende Themenvielfalt

Das audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule wird daher auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner bei der Gestaltung der betrieblichen Vereinbarkeit sein, wie Oliver Schmitz skizzierte: „Ich kann mit Stolz feststellen, dass das audit das Managementinstrument zur Vereinbarkeit ist, das sich am längsten bewährt hat und noch heute – nach 20 Jahren – in seiner Form einzigartig ist. Das audit ist das strategische, passgenaue und effektive Vereinbarkeitstool, mit dem Personalpolitik zukunftsorientiert gestaltet wird. Es hilft dabei, Trends und Zukunftsthemen aufzugreifen und gewinnbringend zu verwerten.

Und die Themenvielfalt der Vereinbarkeit, die noch nie so groß war wie jetzt, wird weiter wachsen. Damit müssen Arbeitgeber umgehen lernen. So wird die Bedeutung der Digitalisierung und des schon jetzt wichtigen gelingenden Generationenmanagements stetig zunehmen. Auch das Stichwort Inklusion wird immer stärker in den Fokus der Vereinbarkeit rücken“, betonte Oliver Schmitz.

„Digitalisierung“ war auch ein zentraler Begriff in der Key Note Speech von Prof. Christian Scholz, Universität des Saarlandes. Digitalisierung sollte nicht missbraucht werden, um ständigen Zugriff auf Beschäftigte auszuüben. Die Gefahren des Work-Life-Blending sind groß. Arbeit und Privatleben funktionieren auf Dauer nicht in der extremen Vermischung. Sie brauchen vielmehr Raum für eine Koexistenz. Eine Erkenntnis, die manche Arbeitgeberin und manchen Arbeitgeber und auch Beschäftigten neue Aufgaben in der Arbeitsorganisation stellt – auch weil sich die Nachwuchsgeneration GenZ vom Work-Life-Blending deutlicher als ihre Vorgängergenerationen distanziert.

Das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule ist das zentrale Angebot der berufundfamilie Service GmbH und beruht auf einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Als strategisches Managementinstrument unterstützt das audit Arbeitgeber darin, die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik bzw. familiengerechte Forschungs- und Studienbedingungen nachhaltig zu gestalten. Zertifikate zum audit berufundfamilie wurden erstmals 1999 vergeben. Das audit familiengerechte hochschule wird seit 2002 angeboten. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit. www.berufundfamilie.de, www.berufundfamilie-blog.de, #personalbewusst

 

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Die berufundfamilie Service GmbH macht mit der ersten detaillierten Case Study das audit berufundfamilie über einen Zeitraum von knapp 10 Jahren erlebbar. Das Zertifikat zum audit, das seit seiner Einführung im Jahr 1998 mehr als 1.700 Arbeitgeber genutzt haben, um ihre betriebliche Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben zu gestalten, ist heute das Qualitätssiegel für eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik. Das Auditierungsverfahren ist mehrstufig angelegt. Ziel ist, die Vereinbarkeit in der Unternehmenskultur zu verankern und die Arbeitgeber zu einer wachsenden Selbststeuerung des Themas in der Organisation zu befähigen.

Mittelstand mit Vereinbarkeit erfolgreich

Am Beispiel der GP Grenzach Produktions GmbH zeigt die berufundfamilie jetzt, wie Organisationsentwicklung mit dem audit berufundfamilie gelingen kann. Die rund 560 Beschäftigte zählende Tochtergesellschaft der Bayer AG stieg 2008 in das audit ein und hat es inzwischen vier Mal erfolgreich durchlaufen: von der Erst-Auditierung, über die Re-Auditierung Optimierung und Re-Auditierung Konsolidierung, bis hin zum schlanken Dialogverfahren.

Die Case Study beantwortet Fragen wie: Warum sollten Arbeitgeber ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik strategisch anlegen? Wie sehen die Erfahrungen der GP Grenzach Produktions GmbH mit dem audit im Detail aus? Welche Entwicklung hat der Mittelständler mit dem audit bislang nehmen können? Welchen – auch betriebswirtschaftlichen – Nutzen bringt systematisch aufgesetzte Vereinbarkeit?

Die Case Study ist über die Website der berufundfamilie Service GmbH www.berufundfamilie.de zum Download abrufbar. Ende jeden Monats des laufenden Jahres 2018 öffnet die berufundfamilie auf ihrer Website zudem ein neues Kapitel zum Nutzen des Management-Tools. Über ein Interview, ein Statement oder einen informativen Kurzartikel zeigt sie den Lesern, welche Chancen, aber auch, welche Herausforderungen die systematische Gestaltung der betrieblichen Vereinbarkeitspolitik birgt.

Der erste bereits online stehende Teaser-Text stellt beispielsweise einen der entscheidenden Erfolgsfaktoren einer gelingenden Vereinbarkeit heraus: familien- und lebensphasenbewusstes Führen. Michael Oliva, Leiter Personal und Öffentlichkeitsarbeit der GP Grenzach Produktions GmbH, erklärt in seinem Interview dazu:Unser Grundverständnis des gesamten audit berufundfamilie in all seinen Einzelschritten ist der eines langfristigen Veränderungsprozesses als Teil der strategischen Gesamtausrichtung des Unternehmens und der darauf basierenden Führungsprozesse. Das bedeutet, dass eine nachhaltige Integration einer familienbewussten Personalpolitik nur dann gelingt, wenn ihre Kernelemente Teil des unternehmerischen Führungsverständnisses ist.“

Führung kommt daher auch im audit berufundfamilie eine zentrale Rolle zu – einer der Aspekte, die das Managementinstrument zum Treiber der Organisationsentwicklung machen, wie Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläutert: „Im audit wird die betriebliche Vereinbarkeitspolitik entlang von acht Handlungsfeldern ausgestaltet, die die Kernbereiche einer strategischen Personalpolitik widerspiegeln. Dazu zählen Arbeitszeit, -organisation und -ort genauso wie Kommunikation und Führung. Von Auditierung zu Auditierung verlagern sich die daraus abgeleiteten Schwerpunkte – je nachdem, was der jeweilige Betrieb gerade braucht. Damit wird die Entwicklung der Organisation hinsichtlich der Vereinbarkeit stringent vorangetrieben. Bei der GP Grenzach Produktions GmbH lag der Fokus der ersten Zielformulierung im Operativen, spätere Zielformulierungen konzentrierten sich auf das Verständnis von Prozessen, Verhalten und Strukturen. Nachhaltigkeit, politische Langfristigkeit, Führungsverständnis und Balance von Unternehmens- und Mitarbeiterinteressen rückten mit zunehmender Entwicklung stärker in den Mittelpunkt. Dieser Prozess bietet eine Blaupause für die gesamte Personalpolitik und wirkt damit über das Vereinbarkeitsthema hinaus.“

Sie möchten mehr erfahren?:

Der direkte Link zur Case Study-Seite lautet: https://www.berufundfamilie.de/auditierung-unternehmen-institutionen-hochschule/case-study

Der Link zur Download-Seite der Case Study ist: https://bit.ly/2qiJEX5

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Kompetenzträger im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses entscheidet ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium über die Erteilung des Zertifikats zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach jeweils drei Jahren können zweimal im Rahmen von Re-Auditierungen weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Daran (erstmalig nach neun Jahren) schließt sich das Dialogverfahren an. Nur bei erfolgreicher Durchführung des Dialogverfahrens darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

+++NEU+++Der Erklärfilm zum audit berufundfamilie – In 1 Min 50 Sek erfahren, was das audit ist und was es kann: auf www.berufundfamilie.de oder unter https://www.youtube.com/watch?v=4SzYYGjTAlE&t=7s

Die im südbadischen Grenzach-Wyhlen beheimatete GP Grenzach Produktions GmbH ist ein eigenständiges Tochterunternehmen der Bayer AG und gehört der Division Consumer Health an. Hervorgegangen aus einer Produktionsstätte der Hoffmann-La Roche AG mit über 100 Jahren Erfahrung in der Pharmaproduktion und -verpackung präsentiert sich der Standort heute mit ca. 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als ein innovatives und flexibles Technologie- und Produktionszentrum. Zu den Kernkompetenzen von Bayer Grenzach gehört die Herstellung, Abfüllung und Verpackung halbfester Arzneiformen sowie Distributions- und Logistikdienstleistungen für Kunden auf dem nationalen und internationalen pharmazeutischen Markt. Der Standort verfügt über eine umfangreiche Expertise als Hersteller von Salben, Cremes, Lotionen und Gelen und hat sich als strategische Salbenfabrik von Bayer Consumer Health etabliert. www.gp-grenzach.de

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Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird von Arbeitgebern als personalpolitisch hochrelevantes Thema erkannt. Jedoch fragen sie sich, wie sie eine pflegebewusste Personalpolitik strategisch und damit nachhaltig aufsetzen können. Die Neuauflage des von der berufundfamilie Service GmbH herausgegebenen Stufenplans „Beruf und Pflege“ unterstützt Arbeitgeber bei der Lösung des immanenten „How-to-Problems“. Die berufundfamilie treibt den Diskurs zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege seit 2007 aktiv voran. 2011 bot sie mit der Erstfassung des Stufenplans die erste konkrete Handlungshilfe für eine pflegebewusste Personalpolitik ihrer Art.

Pflege birgt für Arbeitgeber ein „How-to-Problem“

Pflege von Angehörigen ist in Unternehmen kein Tabuthema mehr. Arbeitgeber gehen von sich aus offener mit Pflege um. Regine Steinhauer, Auditorin der berufundfamilie Service GmbH, berichtet aus ihrer langjährigen Beratungserfahrung: „Arbeitgeber wollen sich des Themas Pflege annehmen. Die Alterung der Belegschaft und damit die immer größer werdende Anteil an Beschäftigten, die aktiv mit Pflegeaufgaben betraut sind, steigen. Die politischen Aktivitäten – wie die Erweiterung der Freistellungsregelungen für Beschäftigte durch das Pflegezeit- bzw. das Familienpflegezeitgesetz sowie der Leistungen durch das Pflegestärkungsgesetz – unterstützen den Aktionswillen der Arbeitgeber. Aber dennoch: Werden Arbeitgeber nach Lösungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege gefragt, sind viele Fragezeichen zu sehen: Wie gehen wir das Thema an? Wie können Lösungen aussehen? Wie bleiben wir am Thema dran und können damit wachsen? All diese Fragen verdeutlichen das „How-to-Problem“. Und genau dies greift der Stufenplan auf.“

Die drei Stufen zur pflegebewussten Unternehmenskultur

Der Stufenplan ist ein Servicetool für den Umgang und Ausbau der betrieblichen Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Er ist für Einsteiger ebenso geeignet wie für Arbeitgeber, die sich schon länger mit pflegebewusster Personalpolitik beschäftigen und das Pflegethema in der Unternehmenskultur verankert wissen wollen. Die 100 genannten pflegebewussten Maßnahmen erleichtern sowohl den Zugang zur praktischen Umsetzung als auch eine Vertiefung des Themas. Auf der ersten Stufe geht es um Maßnahmen, mit denen Impulse für bedarfsgerechte Angebote gesetzt werden können und sich die Kommunikation zur Pflege aktiv vorantreiben lässt. Die Maßnahmen der zweiten Stufe zielen auf die Weiterentwicklung der Angebote und Prozesse ab. Über Maßnahmen auf der dritten Stufe soll die Unternehmenskultur in Sachen Pflege gestärkt werden. Die einzelnen Maßnahmen sind dabei den essenziellen personalpolitischen Handlungsfeldern zugeordnet wie etwa Arbeitszeit, Arbeitsort und Arbeitsorganisation sowie Pflegebewusste Kultur/ Führung, Beratung für Pflegende und Finanzielle Unterstützung.

Stufenplan – Mit Erfahrung quantitativ und qualitativ gewachsen

Das Thema Pflege hat sich bei Arbeitgebern entwickelt. Insbesondere bei Unternehmen, Institutionen und Hochschulen, die das audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule durchlaufen, ist Pflege gesetzt. Pflege ist ein fester Aspekt der Auditierung.

Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, ergänzt: „Über die vielen Jahre, die wir uns mit dem Thema Pflege auseinandersetzen, konnten wir bei Arbeitgebern mehr und mehr unterschiedliche Maßnahmen etablieren. Selbstverständlich ist auch unser Erfahrungsschatz anhand der innovativen Ideen der Arbeitgeber gewachsen. All das ist in die Neuauflage des Stufenplans eingeflossen. Während der erste Stufenplan rund 80 Maßnahmen umfasste, haben wir jetzt 100 Lösungen in den Stufenplan integriert. Mehr noch: Der Stufenplan lobt erstmals ausdrücklich Maßnahmen aus, die zwecks Evaluation und auch Justierung von Maßnahmen zu mehreren Zeitpunkten durchgeführt werden sollten. So sind z.B. Bedarfe wiederholt zu ermitteln, etwa über eine Altersstrukturanalyse. Gleichzeitig sollte wiederholt überprüft werden, inwieweit vorhandene Angebote wie verschiedene Arbeitszeit- oder Arbeitsortmodelle noch greifen und damit Sinn machen.“

Hintergrundinformation: Immer mehr Beschäftigte pflegen

2,9 Mio. Menschen waren 2015 in Deutschland pflegebedürftig. 73 % (2,08 Mio.) von ihnen wurden zu Hause versorgt – 1,38 Mio. allein durch Angehörige, 692 000 erhielten Unterstützung durch ambulante Pflegedienste. Die Mehrheit der pflegenden Angehörigen ist laut AOK-Pflegereport 2016 zusätzlich noch berufstätig. Rund 30 Prozent der privaten Hauptpflegepersonen arbeiten in Vollzeit, rund 33 Prozent in Teilzeit oder auf Stundenbasis.

Interessierte Arbeitgeber können den Stufenplan „Beruf und Pflege“ über die Internetseite www.berufundfamilie.de abrufen.

Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Kompetenzträger im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Zertifikate zum audit berufundfamilie wurden erstmals 1999 vergeben. Das audit familiengerechte hochschule wird seit 2002 angeboten. Das audit ist in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen einsetzbar. Zertifikate zum audit werden fünf Mal im Jahr erteilt. Seit 1998 wurden über 1.700 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet. Die berufundfamilie Service GmbH besitzt die europaweite Lizenz für das audit, das von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfohlen wird. www.berufundfamilie.de

 

 

Artikel Fachmedien (Beispiele)


Vereinbarkeit: Strategisch angelegt, eine Wunderwaffe
TrendReport.de, ET: 02.12.2019

       Link aus Dezember 2019

 


Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben - Blaupause für das erfolgreiche Management von Vielfalt
OEM & Lieferant, Ausgabe 2/2019

       Link aus August 2019

 


Zeugnis setzt Zeichen
SparkassenZeitung.de, ET: 06.08.2019

       Link aus August 2019

 


Work-Life-Balance – eine Herausforderung für Ärztinnen mit familiären Verpflichtungen?
Ärztinnenblatt für Sachsen (auch online), Ausgabe 8/2019

       Link aus August 2019

 

(Überschrift und Auszug)
Bei uns macht Arbeit Spaß
... "Unternehmen können sich ihre Familienfreundlichkeit zertifizieren lassen. Eine Möglichkeit dafür ist das Audit von berufundfamilie. Der Dienstleister hat sich auf das Thema Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit spezialisiert. Die Auszeichnung erhalten Arbeitgeber, die durch eine strategisch ausgerichtete familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik hervorstechen. Das Gütesiegel lässt sich beispielsweise im Personalmarkeiting nutzen ..."
gesundes unternehmen, ET: April 2019

 


Familie und Beruf: Papa passt nicht in die Planung
VDI-nachrichten.de

       Link aus Dezember 2018

 

(Überschrift und Auszug)
Audit feiert Jubiläum
Das "audit berufundfamilie" ist 20 Jahre alt geworden. 1998 war das Qualitätssiegel..."
managerSeminare, Heft 248, ET: November 2018

 

(Überschrift und Auszug)
Individuelle Lebensentwürfe erfordern eine individualisierte Personalpolitik
... "Biografien sind heute „Multigrafien“. Lebenswege sind individueller denn je – mit Brüchen, Umwegen und Neuanfängen. Was die Individualisierung für die Personalpolitik bedeutet, untersuchte die explorative Studie „Vereinbarkeit 2020“. Mehr noch: Die Studie, die die berufundfamilie Service GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) an der Hochschule Ludwigshafen durchführte, stellt erstmalig die Relevanz von Lebensentwürfen im Kontext der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben in den Fokus. Dafür haben über 1.000 Beschäftigte der AOK Hessen, Fraport AG, ING-DiBa AG und Merz Pharma GmbH & Co. KGaA Einblick in ihre Lebensentwürfe, Wünsche an die Arbeit, die Führungsebene und die Vereinbarkeit gegeben. Die vier Arbeitgeber verfolg(t)en seit vielen Jahren mit Hilfe des audit berufundfamilie eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik..."
neue caritas, Ausgabe 08/2018, ET: Mai 2018

 


Vereinbarkeits-Tool für Arbeitgeber: Neuer Stufenplan „Beruf und Pflege“>
forum-csr.net

       Link aus Januar 2018

 

(Überschrift und Auszug)
Individuelle Absprachen treffen
... Die Auf­gabe der Führungskräfte besteht mehr denn je darin, zwischen betrieblichen Anforderungen, individuellen Bedürf­nissen der Mitarbeiter, betrieblichen An­forderungen und der Zusammenarbeit im Team eine Balance zu schaffen. Das gelingt über den Vereinbarkeits-Trialog. Dieser unterstützt dabei, die Gestaltungsspielräume im Spannungs­feld der betrieblichen Erfordernisse, der individuellen Anliegen und der Belange des Teams systematisch auszuloten...
personalmagazin, Ausgabe 01/2018, ET: 19.12.2017

 

 

Artikel Publikumsmedien (Beispiele)


Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Schaffen es Männer, Job und Kindern gerecht zu werden?
Spiegel.de

       Link vom 07.05.2019

 


Väter in Elternzeit: "Ich wollte gar nicht raus aus dem Job"
Spiegel.de

       Link vom 26.03.2019

 


Familienbewusst Führen (Interview mit Sigrid Bischof)
Lob-Magazin.de

       Link vom 11.01.2018

 


Warum Familienfreundlichkeit für Unternehmen ein Pluspunkt ist
abi.de

       Link vom 01.01.2018

 


Vereinbarkeit ist Topthema
LOB-Magazin.de

       Link vom 20.06.2017

 


Die Top-Arbeitgeber Berlins
Tagesspiegel.de

       Link vom 12.06.2017

 

 

Radio- und Podcast-Beiträge (Beispiele)


Drei Väter - ein Podcast #5 - Die Vereinbarkeit: Zwischen Familie und Beruf
Soundcloud.com

       Link vom 07.05.2019

 


Wie kann Teilzeit attraktiver gestaltet werden?
Deutschlandfunk - Campus Karriere

       Link vom 25.02.2017

 


Familienfreundlichkeit in deutschen Unternehmen
Deutschlandfunk - Campus Karriere

       Link vom 06.02.2016

 

 

TV-Beiträge (Beispiel)


audit-Netzwerk Coburg (Vereinbarkeit von Beruf und Pflege)
nec tv (nec tv aktuell)

       Link vom 08.03.2016

 

 

 


 

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